Samstag, 29. März 2014

S: Tafelschokolade - Weiße Schokolade mit Himbeere-Limette

Wenn man schon mal mit Schokolade angefangen hat, sollte man doch auch gleich weiter machen. Wobei ich sagen muss, dass mich die weiße Schokolade deutlich frustriert hat. Das erste Schmelzen ging in die Hose, aus mir unerfindlichen Gründen ist die Schokolade beim schmelzen krisselig geworden. Entsprechend musste ich das Ganze von vorne starten. Beim zweiten Versuch hat es dann prima geklappt.

Zutaten für zwei Tafeln:

350g   Weiße Schokolade, (Callets) [Empfehlung: Pralinen-Werkzeug]
75g     getrocknete Himbeeren
1 Limette
1 Päckchen Finesse-Zitrone (Dr.Oetker)



Zubereitung:

Einen Topf mit Wasser aufstellen und ihn langsam erhitzen. Eine Metallschüssel darüber stellen (sie darf das Wasser nicht berühren!). Eine Handvoll Callets in die Schüssel geben und schmelzen. Sobald diese komplett geschmolzen sind gut 150g der Callets dazugeben und vollständig auflösen. Etwa eine halbe Tüte Finesse-Zitrone von Dr.Oetker in die Schokolade rühren. Mit einem Esslöffel die erste Silikonform befüllen. Ein, zwei Mal vorsichtig die Form auf die Arbeitsplatte klopfen (sodass die Schokoladen gut verteilt ist und keine Blasen bildet). Dann die Form über der Metallschüssel wieder ausschütten, sodass nur eine dünne Schicht in der Form bleibt. Das Ganze mit der zweiten Form wiederholen und beide in den Kühlschrank stellen zum aushärten. Da die weiße Schokolade nicht so gut haftete wie die dunkle, wiederholte ich den Vorgang ein weiteres Mal. Jedoch habe ich beim zweiten Mal in die befüllte Form (flüssig) noch einige Prisen von der Finesse-Zitrone drüber gestreut für einen noch fruchtigeren Geschmack. 

In einem Mörser die Hälfte der getrockneten Himbeeren fein zerstoßen. 

Die beiden Formen nach etwa 15min. herausholen. Die ganzen Himbeeren vorsichtig mit den Fingern zerkleiner und in die Kammern geben. Die zerstoßenen Himbeeren darüber streuen (etwa 1/3 davon aufheben für die spätere Verzierung). Die Limette (unbehandelt!) mit einer feinen Reibe bearbeiten, bitte drauf achten das ihr nur das Grün abreibt und nicht das Weiß (das ist nämlich extrem bitter). Nun den Limetten-Abrieb ebenfalls über die Tafeln verteilen.  

Die restlichen Callets in der Metallschüssel auflösen. Die beiden Formen mit der flüssigen Schokolade gleichmäßig auffüllen. Zur besseren Verteilung noch ein paar Mal vorsichtig die Form auf die Arbeitsplatte klopfen. Mit den zerstoßenen Himbeeren bestreuen. 




Die Tafel mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach vorsichtig den Rand lösen, danach die Form ganz vorsichtig Kammer für Kammer abziehen. 

Eine schöne, fruchtige Schokolade. Die Zitrone nimmt der weißen Schokolade ein wenig die extreme Süße, wie ich finde. Und die Himbeeren harmonisieren toll mit der Limette. 

Eure snoopy

Zubereitungszeit: 50min. Zubereitung + 30min. Kühlung

S: Tafelschokolade- Bitterschokolade mit Nougat-Baileys Füllung

Vor ein paar Wochen habe ich mir bei Tchibo zwei Silikonformen für Schokoladentafeln gekauft. Ich fand die Idee interessant, mal selber Schokolade herzustellen. Zusammen mit meinem Schatz habe ich das dann heute umgesetzt. 

Zutaten für zwei Tafeln:

250g   Bitterschokolade, 60% (Callets) [Empfehlung: Pralinen-Werkzeug]
50g     Haselnuss-Nougat
50ml  Sahne
4 EL   Baileys (Coffee)
Mokkabohnen


Auf dem Bild nicht zu sehen das Haselnuss-Nougat (Aldi)
Zubereitung:

Einen Topf mit Wasser aufstellen und ihn langsam erhitzen. Eine Metallschüssel darüber stellen (sie darf das Wasser nicht berühren!). Eine Handvoll Callets in die Schüssel geben und schmelzen. Sobald diese komplett geschmolzen sind gut 100g der Callets dazugeben und vollständig auflösen. Mit einem Esslöffel die erste Silikonform befüllen. Ein, zwei Mal vorsichtig die Form auf die Arbeitsplatte klopfen (sodass die Schokoladen gut verteilt ist und keine Blasen bildet). Dann die Form über der Metallschüssel wieder ausschütten, sodass nur eine dünne Schicht in der Form bleibt. Das Ganze mit der zweiten Form wiederholen und beide in den Kühlschrank stellen zum aushärten.

Währenddessen einen kleinen Topf aufstellen und das Nougat hineingeben. Mit der Sahne langsam auflösen, aber nicht kochen lassen. Nach und nach den Baileys hinzugeben und unterrühren. Bei niedriger Stufe warmhalten, immer wieder durchrühren bis eine dickliche- aber noch flüssige Masse entstanden ist.  

Die beiden Formen nach etwa 10min. herausholen und mit einem Teelöffel vorsichtig die einzelne Kammern mit der Nougat-Creme befüllen. Vorsichtig die Form auf die Arbeitsplatte klopfen, ebenfalls um die Creme gleichmäßig zu verteilen und eventuelle Blasen zu entfernen. Das Ganze noch einmal für knapp 5-8min. in den Kühlschrank stellen. 

Die restlichen Callets in der Metallschüssel auflösen. Die beiden Formen aus dem Kühlschrank holen und mit der flüssigen Schokolade gleichmäßig die Formen auffüllen. Abermals den Schritt mit dem Klopfen wiederholen. Nun das Ganze noch mit den Mokkabohnen verzieren. 



Die Tafel mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach vorsichtig den Rand lösen, danach die Form ganz vorsichtig Kammer für Kammer abziehen. Mir ist es passiert, dass die ein oder andere Kammer abgebrochen ist, aber mit etwas Gefühl konnten sie wieder angedrückt werden. 

Ich habe die Schokolade dann in Alufolie eingewickelt (weil leider die schönen Klarsichthüllen, die ich besorgt hatte etwas zu klein waren) und habe das Ganze im Kühlschrank gelagert- für kurze Zeit, denn sie musste ja probiert werden. Ich muss sagen, die Schokolade war einfach geil! Das Nougat war tatsächlich noch flüssig und der Baileys hat nur ganz dezent herausgeschmeckt. Sagenhaft! 

Eure snoopy



Zubereitungszeit: 30min. Zubereitung + 30min. Kühlung

Donnerstag, 20. März 2014

Hallo liebe Hobby-Gärtner(innen),

zwischenzeitlich sind meine ersten Obststämmchen angekommen, die natürlich zeitnah eingesetzt werden mussten. Dank des doch recht milden März-Klimas und der frostfreien Nächte sind sie in den letzten Tagen auch schon gut angegangen und zeigen keinerlei "Absterbe-Anzeichen".

Hierbei handelt es sich um...


...Johannisbeeren (rot, gelb, schwarz), die man nach Möglichkeit immer etwas windgeschützt setzen sollte. Optimal entwickeln sie sich, wenn man in das rund 30-40 cm tiefe Loch etwas Komposterde oder Beerendünger hinzugibt.

Außerdem habe ich...
 

...ein Himbeer-Trio (rot, gelb, schwarz) eingepflanzt. Dies ist der relativ "blättrige" Busch am linken, oberen Bildrand. Man beachte beim Einpflanzen von Himbeeren, dass man den Plastiktopf um die Wurzeln herum lassen sollte, da Himbeeren sehr "wurzelintensiv" sind und sich sonst unterirdisch so flächendeckend ausbreiten, dass sie anderen Pflanzen die Nährstoffe wegnehmen. Wenn der Pflanzkübel Löcher am Boden hat, können sich die Wurzeln der Himbeere dennoch ausbreiten, wachsen aber eher nach unten, statt zur Seite.

Ebenso finden zwei Brombeersträcher ihren Platz im Beet. Diese werde ich in den kommenden Tagen noch mit einer Art Rankengitter fixieren, sodass man das buschige Wachstum der Brombeere etwas kontrollieren kann.

In den Hängeampeln am Baum ist derzeit noch nichts eingepflanzt. Dort sollen aber Anfang April Hängeerdbeerpflanzen ihr Zuhause finden und es fehlen noch zwei Stachelbeer-Stämmchen (rot und weiß).

Erst danach - voraussichtlich Mitte April - sind dann die Gemüsepflanzlinge (Salate, Kohlrabi, Wirsing usw.) dran.

Bitte beachten: Kleine Pflänzchen oder neue Obststäucher sollten so eingepflanzt werden, dass die ersten 1-2 Wochen danach KEIN Bodenfrost zu erwarten ist! Das würde die neuen Wurzelchen zerstören und die Pflanze absterben lassen. Außerdem sollten sie gut angegossen und dann einen bis maximal zwei Tage ruhen gelassen werden (nicht übergießen, sonst Wurzelfäule).

Ich halte euch auf alle Fälle mit Tipps, Tricks und News auf dem Laufenden!

Einen schönen, sonnigen Donnerstagabend!
Eure Jacky

S: Senfsoße mit Fischstäbchen und Kartoffeln

Hausmannskost ist schon was Feines. Da ich in einer Familie groß geworden bin, wo viele Kulturen und Länder aufeinander kommen, gab es irgendwie selten das „typisch deutsche Essen“. Deftige Knödel oder Braten gab es immer nur bei Oma. Zu Hause standen meistens eher asiatische, afrikanische und spanische Gerichte auf dem Tisch. Ich muss gestehen, in meinem eigenen Haushalt stehen auch gerne exotische Sachen auf dem Tisch. Aber nicht gestern. Gestern stand gute Hausmannskost auf dem Tisch. Ein schnelles Gericht, wo eigentlich gar nicht so viel gekocht werden muss.

Zutaten für zwei Portionen:

150 g Saure Sahne
150 g Schmand
4 Eier
Senf
Pfeffer/Salz
Saure Gurken
8 Fischstäbchen/ oder anderer Backfisch
300 g Kartoffeln
Öl für die Pfanne

Als erstes setzt ihr einen Topf mit Wasser auf und legt die vier Eier hinein. Die dürfen nun ordentlich schwitzen, damit sie hartgekocht werden. Ihr könnt die Eier anstechen, dann werden sie auch garantiert hart; ich lasse sie einfach die ganze Zeit über kochen während ich die anderen Sachen vorbereite.

Einen zweiten Topf mit Wasser aufstellen und die Kartoffeln schälen. In das Wasser eine Prise Salz geben und  die Kartoffeln langsam weich kochen.

In eine Schüssel die Saure Sahne und den Schmand geben und zu einer glatten Creme verrühren. Zwei bis drei Esslöffel (je nach Geschmack und Schärfe) Senf hinzugeben und ebenfalls verrühren. In der Zwischenzeit etwa vier bis fünf große Saure Gurken in feine Würfel schneiden. Auch hier bestimmt der eigene Geschmack, wer es etwas säuerlicher mag, nimmt ein paar mehr Gurken.

Die Pfanne aufstellen und etwas Öl oder Bratschmalz hineingeben. Sobald die Pfanne heiß ist Fischstäbchen hineingeben und die Temperatur der Pfanne etwas runterdrehen.

Die Eier abgießen und eiskalt abschrecken. Ich gebe zu, ich bin immer zu ungeduldig und pelle die heißen Eier ohne sie richtig abgeschreckt zu haben. Deswegen; nehmt euch die Zeit. Es tut euren Fingern gut und es bleibt weniger Schale am Ei hängen. Ich nehme es mir ja jedes Mal vor, aber…

Das Eigelb direkt in die Senfcreme geben und mit einer Gabel zerdrücken, sodass es sich mit der Creme komplett verbindet. Mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Das Eiweiß auf ein Brett legen und in feine Würfel schneiden. Zusammen mit den Gurken in die Creme geben und unterrühren.

Nicht vergessen die Fischstäbchen zu wenden. Die Kartoffeln dürften jetzt auch fertig sein und können abgegossen werden.  

Alles zusammen schön auf einem Teller anrichten und schon kann man es sich schmecken lassen.


Zubereitungszeit: ca. 20min.

Guten Appetit, eure snoopy


Freitag, 14. März 2014

J: Sauerbraten mit Meerrettichsoße und Rotkohl an Gnocchi


Zutaten:

Zum Einlegen des Bratens:

1 kg                 Rindfleisch (am besten Schulter / Falsches Filet)
750 ml           Rotwein
500 ml           Essig (gern Rotwein- oder Himbeeressig)
2                      große Zwiebeln
1                      Möhre
                        Wachholderbeeren
                        Piment
                        Gewürznelken
                        Lorbeerblätter
Prise               Salz
Prise               Zucker

Zum Schmoren des Bratens:

500 ml            Bratenfond
500 ml            Rinderbrühe
500 ml            Brateneinlagebrühe (s.o.)
3 EL                 Zuckerrübensirup
50 g                 Sultaninen

Für die Soße:

30 – 50 g         Meerrettich (am besten frisch!)
400 ml             Gemüsebrühe
150 ml              Sahne
30 g                  Butter
30 g                  Mehl
2 TL                  Zitronensaft
                          Salz & Pfeffer
 

So lege ich den Sauerbraten ein:

Rotwein, Essig, grob gewürfelte Zwiebeln, gestückelte Möhre und Gewürze in einen Topf geben, alles miteinander aufkochen lassen und etwa 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Währenddessen eine Prise Salz und eine Prise Zucker hinzugeben.

Den Sud anschließend vollständig auskühlen lassen.

Den Rinderbraten mit einem Küchenzewa abtupfen und in ein verschließbares Behältnis legen.
Tipp: Tupperschüssel oder Glasbehälter, KEIN Alu- oder Edelstahl!

Den ausgekühlten Sud darüber gießen, sodass er das Fleisch vollständig bedeckt.

Verschlossen in den Kühlschrank stellen und mind. 10 Tage, max. 3 Wochen ziehen lassen (je nach gewünschtem Säuregrad).
 

Zubereitung des Schmorbratens:

Den eingelegten Braten aus dem Kühlschrank holen und aus der Marinade nehmen. Das Rotwein-Essig-Gemisch sieben, sodass Flüssigkeit und Gemüse getrennt wird. Das Gemüse und die Gewürze können entsorgt werden.

Das Fleisch erneut abtupfen, pfeffern und salzen und in einem vorab mit Bratfett erhitzten großen Topf oder Pfanne von allen Seiten kräftig anbraten.


Anschließend mit 500 ml Bratenfond ablöschen. Hierzu kommen weitere 500 ml Rinderbrühe, sowie etwa die Hälfte (500 ml) des Rotwein-Essig-Gemisch. Als feiner Geschmackgeber etwa 3 EL Zuckerrübensirup in den Sud einrühren, sowie 50 g Sultaninen hinzugeben.


Topf verschließen und bei kleiner Hitze ca. 2 Stunden schmoren lassen.

Ist der Braten zart, aus dem Topf nehmen, warm stellen und sich der Soße widmen.
 

Zwei Soßenvarianten:

Man kann natürlich den Sud, in dem der Braten geschmort ist, zur „sauren Soße“ weiterverarbeiten. Hier muss lediglich mit ein wenig Soßenbinder (oder Mehlschwitze) und Gewürzen nachgeholfen werden.

Ich reiche zu meinem Sauerbraten eine Meerrettichsoße.
 

Hierzu etwa 30 g Butter in einem Topf schmelzen lassen und mit 400 ml Gemüsebrühe aufgießen. Aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit frischen Meerrettich reiben. Über die benötigten 30 – 50 g (auch hier je nach Schärfewunsch) werden etwa 2 TL Zitronensaft geschüttet und mit einem handeslüblichen Handmixer in einem Schüsselchen breiig gemixt.
Tipp: Die frische Meerrettichrübe komplett verarbeiten! Reibt die ganze Knolle auf und friert den Rest sofort portionsweise ein.

150 ml Sahne zu der aufgekochten Brühe hinzugeben. Diese dann mit einer Mehlschwitze (Mehl-Wasser-Gemisch) andicken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Erst zu allerlerzt wird der Meerrettichbrei hinzugegeben und verrührt. Noch einmal aufkochen lassen, dann ist die Soße fertig.
 

Beilagen:

Am besten schmecken hierzu natürlich Rotkohl und Kartoffelknödel oder Gnocchi.


Einlegezeit:  10 Tage - 3 Wochen
Schmorzeit:  ca. 2 Stunden
Arbeitszeit:   35 Minuten 

S: Zitronen-Cupcakes

Ich liebe Cupcakes! Und diese kleinen Zitronen-Genüsse haben es mir besonders angetan. Da will ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Zutaten für 12 Cupcakes:

110 g              Margarine oder Butter
110 g              Zucker
1 Pck.             Dr.Oetker Finess Geriebene Zitronenschale
2 Eier
110 g              Weizenmehl
½Teelöffel    Backpulver
4 Esslöffel      Lemon Curd
250 g              Mascarpone
125 g              Speisequark
(bei Bedarf gelbe Lebensmittelfarbe oder bunte Streusel)
Papiermuffinförmchen (große oder kleine)

Zubereitung:

Die Margarine (oder Butter) in einer Schüssel mit dem Mixer geschmeidig rühren. Dann nach und nach den Zucker einrieseln lassen sowie die Zitronenschale. Nehmt euch hierbei etwas Zeit, die Zutaten müssen eine geschmeidige Konsistenz annehmen. Ihr könnt auch eine frische Zitrone nehmen und die Schale reiben, aber ich empfehle euch die kleinen Tütchen von Dr.Oetker. Das Aroma ist herrlich und ihr müsst nicht nach ungespritzten Zitronen Ausschau halten. Schlagt das erste Ei in die Schüssel und rührt es mind. ½ Min. lang unter, dann erst das zweite dazugeben und ebenfalls eine halbe Minute aufschlagen. Dann zwei Esslöffel Lemon Curd dazugeben. Das ist eine englische Zitronencreme (ihr erhaltet sie unter anderem bei Rewe- meistens in der Marmeladenabteilung). Ich bevorzuge diese Marke:



Noch mal den Teig gut durchmixen, bis das Lemon Curd sich mit dem Rest verbunden hat. Mischt nun das Mehl mit dem Backpulver und siebt es langsam in die Masse. Das Ganze gut verrühren und den Teig dann ein paar Minuten ruhen lassen.

Den Ofen auf 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig nun in Papiermuffinförmchen füllen. Ich bevorzuge es diese in Silikonförmchen zu stellen, dann behalten sie besser ihre Form. Ein Muffinblech funktioniert natürlich auch. Der Teig reicht für 12 große Cupcakes oder aber für knapp 20 kleine. Ich bin ja ein Fan von der kleinen Variante.

Die kleinen Köstlichkeiten auf die mittlere Schiene des Ofens schieben (Blech oder Rost ist egal) und etwa 20 Min. bei der großen Variante und etwa 12-15 Min. bei der kleinen backen. Sie sollen schön gold-braun sein, ich bevorzuge es, wenn sie etwas heller sind. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Mit einem kleinen Holzspieß könnt ihr vorsichtig hineinstechen, bleibt kein Teig kleben sind sie fertig.

Die Kuchen etwas auskühlen lassen und dann aus der Silikonform nehmen (das Papierförmchen bliebt dran – so lassen sie sich besser servieren und essen).

Nun die Mascarpone und den Speisequark miteinander verrühren (ich nehme hierfür den Mixer, aber es geht auch mit einem Schneebesen). Zwei Löffel Lemon Curd dazugeben und das Ganze solange mixen, bis eine glänzende Masse entstanden ist.

Sobald die Cupcakes komplett ausgekühlt sind, kann es losgehen! Das Topping in einen Spritzbeutel füllen und je nach Geschmack mehr oder weniger auf die einzelnen Cakes spritzen. Solltet ihr keinen Spritzbeutel haben, könnt ihr das Topping auch mit einem Löffel aufhäufen.

Ich verziere die Cupcakes gerne mit ein paar bunten Streuseln und einem frischen Minzblatt, aber da ist eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Tobt euch aus. Und lasst es euch schmecken!

Zubereitungszeit: 20 Min. für den Teig + Backzeit



PS: Lasst die Zitronenschale und das Lemon Curd weg und ihr habt ein gutes Grundrezept. Mixt doch mal Nutella drunter – herrliche Schokocupcakes. Und statt der säuerlichen Mascarpone/Quarkcreme nehmt ihr geschmolzene Schokolade. Auch hier gilt: Probiert es aus. Nüsse, Trockenobst, Schokoraspeln. Was euer Herz oder euer Bauch begehrt. 

Eure snoopy

Donnerstag, 13. März 2014

Ab ins Beet


Hallo an alle Hobby-Gärtner und herzliche Willkommen im Frühling!

Eigentlich leben mein Mann und ich in einer Mietswohnung ohne Garten und ohne Balkon. Nun habe ich jedoch das Glück mich im Garten seiner Großeltern ein wenig austoben zu dürfen. Da ich vorher noch nie selbst gegärtnert habe, musste ich mir hierzu natürlich ein paar Informationen einholen und mich belesen.

Im Folgenden möchte ich euch step by step mein Vorgehen schildern und den ein oder anderen eventuell neugierig machen, es selbst einmal anzubauen.

Denn nichts ist mehr Bio und günstiger, als Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten!

1.) Einführung

Ein Garten bedeutet nicht nur Spaß, das sollte man sich zuerst einmal bewusst machen, sondern auch Arbeit. Insofern ist es wichtig mich im Vorhinein zu fragen: Wie viel Zeit habe ich zum gärntern?

Gerade zu Beginn ist das Beetanlegen, bepflanzen, düngen und gießen mehr Arbeit, als es anfänglich ausschaut, denn jede Pflanze, die frisch in den Boden gesetzt wird, braucht genügend Wasser (und ggf. Triebmittel) um richtig anzugehen und schließlich den gewünschten Ertrag zu erbringen.

Da ich selbst Vollzeit arbeiten gehe UND Garten-Anfängerin bin, habe ich mich somit für ein relativ „kleines“ Beet entschieden.

2.) Gartenplanung

Garten ist nicht gleich Garten. Da stellen sich anfänglich ein paar kleine Fragen, z.B.:

Wie groß ist das Beet oder wie liegt es (Sonneneinstrahlung/-stunden)?

In meinem Fall habe ich ein längliches, rechteckiges Beet von etwa 1,5 x 5 Metern und ein fast quadratisches Beet von 3 x 3 Metern.

Beide Beete bekommen die Morgen- sowie die Abendsonne ab und werden zur Mittagsstunde und der heißesten Zeit glücklicherweise vom Schatten des Wohnhauses bedeckt. Das ist sogar ganz gut, da die brütende Mittagshitze manch ein Pflänzchen auch verbrennen kann.

Man sollte nichtsdestotrotz darauf achten, dass Obst und Gemüse genügend Sonne abbekommen, damit die Früchte auch reifen können.

Es ist also von Vorteil sich eine Skizze des vorhandenen Gartens zu machen mit allen Gebäuden und/oder weiteren Pflanzen (Bäume, Büsche, Teich usw.), um eine optimale Lösung zu entwerfen und die vorhanden Fläche bestmöglich zu nutzen.
 
 
Diese Skizze muss nicht ganz akkurat bzw. maßstabsgetreu sein, aber schon realistisch. :o)
 
3.) Pflanzenplanung
 
Nun haben wir unsere Skizze und die ersten Infos zu unserem Garten/Beet. Als nächstes können wir uns dann folgendes überlegen:
 
Wie viele Personen möchte ich mit dem Selbstangebauten versorgen?
Welches Obst/Gemüse esse/n ich/wir häufig?
Welches Obst/Gemüse esse/n ich/wir gar nicht?
Wann sind wir z.B. in Urlaub oder längere Zeit nicht da?
Welche Gemüse- oder Obstpflanze kann ich wann einpflanzen?
 
Das ist unsere Grundlage zur Bepflanzung des Beetes, denn wofür brauchen wir z.B. Rosenkohl, wenn keiner in der Familie Rosenkohl isst oder wieso soll ich gleich 8 Salatpflanzen setzen, die alle gleichzeitig fertig sind, wenn man nur einen 2-Personen-Haushalt versorgen will?
 
Ich möchte mit meinen Garten zwei Personen mit Obst und Gemüse versorgen und das möglichst die ganze Saison über.
 
Hierzu habe ich mir eine Jahreszeitenliste erstellt, die ich euch Monat für Monat hier als kleine Hilfe bloggen werde. Wir beginnen mit März & April.
 
März
Obst
  • Pflanzung junger Obstbäume: Pflanzerde und Lehm mit in die Pflanzgrube geben, gut einschlämmen und Baumscheibe feucht halten.
  • Steinobst veredeln.
  • Entfernen des alten Kalkanstrichs
  • Beerensträucher (Stachelbeere, Johannisbeere, Brombeere, Himbeeren etc.) und Weinreben neu Pflanzen
  • Rhababer vorsichtig in kräftige Erde pflanzen.´
 
Gemüse und Kräuter
  • Frühbeet: Aussaat von Blmenkohl, Gurke, Lauch, Zwiebeln, Kohlrabi, Wirsing und Sellerie. Bei geeignetem Wetter Frühbeet lüften.
  • Freiland: erste Aussaat von Möhren, Radieschen, Erbsen, Rettich, Spinat und Kräutern.
  • Tomaten und Paprika pickieren und vereinzeln.
  • Bärlauch ernten.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 







April
 
Obst
  • Umveredeln von Obstbäumen.
  • Säubern der Erdbeerbeete.
  • Beerensträucher (Stachelbeere, Johannisbeere, Brombeere etc.) auf Schädlinge untersuchen.
  • Zitrusfrüchte und Feige in Kübeln ins Freie - eventuell Frostschutz bei Spätfrösten.
 
Gemüse und Kräuter
  • Teilung ausdauernder Kräuter.
  • Frühbeet: Aussaat von Kohl, Rote Beete, Lauch, Gurke, Kürbis (und Zierkürbis)
  • Freiland: Nachholen, was im März noch nicht ausgesät wurde. Weitere Aussaat von Erbsen, Würzkräuter und Möhren
  • Legen der angetriebenen Kartoffeln.
  • Bärlauch ernten bis zur Blüte

Weitere umfangreiche Informationen hierzu bekommt ihr unter: http://www.pflanzen-kalender.de/
 
4.) Konzeption
 
Im Anschluss an die ersten 3 Punkte habe ich mich dann an die Skizze aus Punkt 2 gesetzt und habe den vorhandenen Platz mit dem geplanten Obst & Gemüse „besetzt“. Auch dieses Konzept habe ich euch angehangen und mit einer kleinen Legende versehen:
  
 
 
Ich persönlich bestelle bei „Ahrens + Sieberz“, einer Baumschule bzw. Gärtnerei, die auch Onlineversand betreibt.
 
Das Praktische hieran: Der Versand erfolgt zu jenem Zeitraum, der auch die Pflanzzeit bedeutet (was gerade für Anfänger, die sich unsicher sind, wann was gepflanzt wird, ein guter Start ist).
 
Wollt ihr mal stöbern? Viel Spaß dabei! http://www.as-garten.de/
 
Ich glaube, jetzt habe ich euch ersteinmal mit genügend Informationen zugeworfen. Die ersten Bilder und Erfahrungsberichte folgen ganz bald!
 
Viel Spaß beim Gärtnern!
Für Tipps und Infos bin ich jederzeit zu haben! :o)
 
Sonnige Grüße,
Eure Jacky

Montag, 10. März 2014

Restaurantempfehlung "Zum Schorsch"

"Zum Schorsch" - hier erwartet euch ein u(h)riger odenwälder Gasthof in Fürth-Erlenbach, der mit rustikal-gemütlichem Ambiente überzeugt und für seine zahlreichen Uhren bekannt ist. Im Gastraum sind Kuckucksuhren in allen Größen, Formen und Macharten ausgestellt (die aber natürlich nicht alle ticken!).


Alles ist sauber und ordentlich, neben dem großen Essensinnenraum, gibt es aber auch noch eine verhältnismäßig kleine Terrasse, die ab April geöffnet ist.
Es wird deftige Hausmannskost geboten, die liebevoll präsentiert wird und geschmacklich wirklich hervorragend ist! Preislich ist das Essensangebot des Uhrenschorsch mehr als annehmlich. Kleine Gerichte beginnen bei 3,90 €, große und wirklich ausreichend portionierte Gerichte liegen zwischen 7,90 - 14,90 €.


Zudem ist die Bedienung freundlich und aufmerksam und tierische Begleiter sind herzlich Willkommen.

Dieser Gasthof bietet den perfekten Platz zum Einkehren nach einem anstrengenden Wandertag oder einem Besuch im ortsansässigen "Bergtierpark Erlenbach".

J: Kärntner Reindling

Was liegt es mit einem Österreicher als Mann näher, als auch die österreichische Küche zu testen und nachzukochen? Ich muss leider gestehen, dass das folgende Rezept tatsächlich auch mein Mann gebacken hat, da ich den Kuchen bis dato noch nicht kannte, aber er war wirklich sehr lecker und so will ich ihn euch natürlich nicht vorenthalten.

Zutaten für 1 Kuchen:

  • 500 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g Rama
  • 50 g Butter
  • 2 Eier
  • 20 g frische Backhefe
  • 125 ml Milch
  • Sultaninen (nach Geschmack)
  • Salz
  • Zimt-Zucker-Mischung

Zubereitung:

Bevor man mit dem eigentlichen Teig anfängt, die gewünschte Masse an Sultaninen mit kaltem Leitungswasser übergießen und bei Seite stellen.

Bitte beachten! Es handelt sich hier um einen Hefeteig, also bitte jeglicht Zugluft vermeiden und Küche ein wenig aufheizen.


Zuerst in einer haushaltsüblichen Tasse ca. 2 cm Milch mit 1 TL Zucker warm machen (max. 35° C) und Hefewürfel dazu bröseln. Mit einem Zewa abdecken und gehen lassen.

Währenddessen die restliche Milch mit den zwei Eiern verquirlen und leicht erwärmen.

Rama zerlassen.

Mehl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben, eine Kuhle in der Mitte bilden und die Hefemilch hinein gießen. Die erwärmte Eiermilch, sowie die zerlassene Rama hinzugeben. Beides darf nicht wärmer als 40° C sein, da sonst die Hefekulturen kaputt gehen und der Teig nicht aufgeht.

Nun den Teig mit einem Handrührgerät und Knethaken gut durchkneten bis Teig kleine Bläschen wirft.

Nun abdecken und bei geringer Wärme im Ofen ca. 1 Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich von seiner Masse her in etwa verdoppeln.


Anschließend in der Schüssel halbieren und den Teig auf einer bemehlten Fläche auswalgen. Gewässerte Sultaninen abschütten und zusammen mit der Zimt-Zucker-Mischung auf der Teigüberfläche verteilen. Ein wenig zerlassene Butter darüber.


Nun eine kastenförmige Kuchenform einfetten.

Den Teig einrollen, die Enden festdrücken und in o.g. Form legen. Nun wieder bei ca. 40° C etwa 25 Minuten gehen lassen.


Ofen auf 140° C vorheizen und 30 Minuten backen. Kuchen wird goldbraun.

Bei Zimmertemperatur auskühlen lassen. Fertig! :o)


Zubereitungszeit: 25-30 Minuten
Ruhezeit Teig: 90 Minuten
Backzeit:  30-40 Minuten

Gutes Gelingen!