Donnerstag, 31. Juli 2014

J: Mehlklöße

Hallo liebe Hobbyköche!

Heute präsentiere ich euch ein Rezept, von dem ich nicht möchte, dass es ausstirbt. Meine Oma hat uns diese „Klöße“ früher immer sehr oft gemacht und ich persönlich LIEBE sie. Sie gehen schnell, sind schlicht und machen wirklich schnell satt.

Zu Kriegszeiten noch war dieses Gericht ein „Arme-Leute-Essen“!

 
Zutaten für 2-3 Personen:

500 g                Mehl
2-3                    Eier
                          Wasser
                          Schinken-/Speckwürfel
½                      Zwiebel
500 – 700 ml Milch
                          Salz, Pfeffer
 

Zubereitung:

Einen Topf mit gesalzenem Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen.

Währenddessen das Mehl und eine ordentliche Prise Salz mit den Eiern und ein wenig Wasser verquirlen bis ein gelber, zähflüssig-klebriger Teig entstanden ist.

Einen Löffel kurz in das siedende Wasser halten und dann den Kloßteig schöpfen und in das Wasser gleiten lassen. Diese Prozedur wiederholen bis der Kloßteig vollständig aufgebraucht ist.

Die Klöße ca. 5 Minuten kochen. Sie sind durch, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen.

Zeitgleich ein Stück Butter in einer großen, beschichteten Pfanne schmelzen und die Schinken-/Speckwürfel anrösten.

Während diese brutzeln, ½ Zwiebel würfeln und anschließend hinzugeben. Ebenfalls anbraten, bis diese glasig werden. Dann das Gemisch mit Milch übergießen, Salz und  Pfeffer würzen und 1x aufkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Klöße vom Herd nehmen, abgießen und in eine Schüssel schütten.

Milch ausstellen und über die Klöße geben. Brot oder Kartoffeln passen als Beilage sehr gut dazu, sind aber kein Muss!

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Guten Appetit!
Eure Jacky
 

S: Restaurantempfehlung: Zur Reifenburg

Ich gehe seit vielen Jahren in der Reifenburg essen. Es ist ein uriges Lokal mit wenigen Plätzen im Herzen von Frankfurt-Rödelheim. Mal sollte in jedem Fall einen Tisch reservieren, gerade die wenigen Plätze draußen sind schnell weg. Und das ist nicht verwunderlich. 

Denn das Essen ist ein Traum. Die deutsch-kroatische Küche ist überschaubar und doch immer wieder lecker. Die Steaks sind ein Genuss für jeden Fleischliebhaber.  Viele Steakhäuser bekommen nicht hin, was die Köchin hier schafft. Das Fleisch ist jedes Mal auf den Punkt gegart. Vorab gibt es fast zu jedem Gericht einen kleinen, frischen Salat. Immer wieder ein schöner Einstieg in das Essen.

Meine persönliche Empfehlung: Ich liebe die das Raznjici – schöne Fleischspieße mit Pommes oder – noch viel besser- Bratkartoffeln. Eine große Portion wo sicherlich jeder satt wird.

Die Wartezeit ist je nach Andrang im absoluten Maß. Da man wie gesagt vorher ja auch immer noch den Salat bekommt, ist man beschäftigt. Die Getränkekarte lässt auch kaum Wünsche offen und einen Schlummertrunk gibt es nach der Rechnung auch immer noch aufs Haus.

Besonderes Augenmerk sollte man auf die Kerzenhalter und die Dekoration werfen. Alles selbstgeschmiedete Stücke vom Wirt.


Snoopy vergibt 5 von 5 Punkten für Zur Reifenburg.


Öffnungszeiten: 
Mo-Fr: 17:00 - 24:00 Uhr, 
So: 12:00 - 14:00/17:30 -24:00 Uhr, 
Samstag Ruhetag

Anschrift:
Zur Reifenburg
Reifenberger Str.40
60489 Frankfurt am Main
Tel: 069-783469



Copyright Alle Bilder von der Website: http://www.reifenburg.de/

Mittwoch, 30. Juli 2014

J: Rinderfilet mit speckummantelten Bohnen und Rösti


Hallo ihr Lieben!
 
Heute findet ihr hier ein leckeres und etwas "gehobeneres" Gericht, dessen Kombination ich persönlich liebe und was die ein oder andere Tücke bereithält.

Probiert euch aber gern daran aus.
Wenn ich das geschafft habe, schafft ihr das auch! =D

Los geht's!

Zutaten für 2 Personen:

500 g              frisches Rinderfilet; Mittel- oder Endstück (am besten frisch vom Metzger!)
1 Pck.              Scheibenbacon
500 g              Grüne Bohnen (österr. Strankerl)
                        Butter
8                      Rösti
                        Gewürze

 
Zubereitung:

 
Zuerst die Grünen Bohnen in einen Topf mit gesalzenem siedendem Wasser geben und etwa 5-10 Minuten blanchieren. Dann abgießen und auf einem Teller etwas abkühlen lassen.
 
Die Bohnen in einem Päckchen (8-10 Bohnen pro) mit je einer Scheibe Bacon ummanteln und ggf. mit einem Band zusammenhalten.
 
 
Ofen auf etwa 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
 
Butter in einer Pfanne erhitzen und das Rinderfilet am Stück von allen Seiten scharf anbraten (ca. 2 Minuten pro Seite).
 
Tipp: Nehmt das Fleisch einige Zeit vor dem Braten aus dem Kühlschrank. Wenn das Fleisch Raumtemperatur hat, wird es gleichmäßiger gar!
 
Auf einem Teller Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Zwiebelpulver sowie Paprikapulver ausbreiten. Das angebratene Rinderfilet dann von links nach rechts ein Mal über den Gewürzteller rollen, sodass alles gleichmäßig mit Gewürzen überzogen ist.
 
Tipp: Wenn Fleisch scharf angebraten werden soll/muss, immer erst im Nachhinein würzen, sonst verbrennen die Gewürze!
 
Anschließend das Fleisch locker in Alufolie wickeln und in einer Bratform für ca. 20 - 30 Minuten in den Ofen schieben à 20 Minuten = noch leicht blutig, 30 Minuten = innen rosa.
 
Tipp: Wenn das Fleisch aus dem Ofen kommt, lässt sich mit einem Daumendruck feststellen, wie durchgebraten es ist: Je weicher, desto roher. Das heißt, ist das Filet etwa so weich, wie euer lockerer Handballen, ist es ‘medium rare‘ gebraten.
 
Das Fleisch aus dem Ofen holen und zur Seite stellen. Es kann ruhig noch kurz in der Alufolie ruhen.
 
Währenddessen erneut Butter in einer Pfanne schmelzen und die Röstis darin ausbacken. Wenn diese eine goldbraune Färbung angenommen haben, die Bohnen-Päckchen hinzu legen und den Bacon ebenfalls knusprig braten.
 
Nun kann angerichtet werden.
 
Das Filet in ca. 1,5 – 2 cm dicke Scheiben schneiden, auf dem Teller drapieren und mit ein wenig eigenem Saft und/oder Kräuterbutter belegen. Bohnen und Rösti dazu und sofort servieren!
 
 
Zubereitungszeit ca. 50-60 Minuten
 
Guten Appetit und genießt das leckere Fleisch!
Eure Jacky
 

S: Brüssler Waffeln

Derzeit kämpfe ich stark mit meinem Gewicht und versuche dem ganzen mit Almased Shakes und einer Ernährungsumstellung entgegen zu wirken. Das schränkt das Kochen und Backen anfänglich stark ein. Besonders hart ist es für mich auf diese Leckereien zu verzichten. 
Mein Schatz und ich haben zu gerne nachts um 2 Uhr in der Küche gestanden und diese Waffeln gezaubert. Denen kann man einfach nicht widerstehen. Und da ich sie gerade nicht essen darf, teile ich sie mit euch, damit ihr sie euch schmecken lassen könnt.

Ich habe dieses tolle Waffeleisen bei Tchibo im Sale erstanden für sagenhafte 15€- Da musste ich einfach zuschlagen. Ich liebe diese dicken, belgischen Waffeln. Und besonders schön finde ich bei diesem Eisen, dass man eigentlich vier kleine Waffeln bekommt, statt einer großen.





Zutaten (6 Waffeln [jeweils 4 Ecken]):

125g Butter
100g Zucker
1 TL Vanillepaste (ersatzweise 1 Päckchen Vanillezucker)
3 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
125ml Sahne (ersatzweise Milch)


Zubereitung:
Die Butter sollte relativ weich sein, so lässt sie sich besser schaumig schlagen. Langsam den Zucker hinzugeben und gründlich vermischen. Den TL Vanillepaste hinzugeben. Ich kann euch diese Paste wirklich nur empfehlen. Ihr habt den vollen, aromatischen Geschmack der Vanille und müsst nicht lästig irgendwelche Schoten auskratzen. Schluckweise die Sahne zur Buttermasse hinzugeben und unterrühren. Dann nach und nach die Eier unterschlagen.

Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und langsam in die Butter-Eimischung sieben. Mit dem Rührgerät zu einem geschmeidigen Teig verrühren.

Den Teig ein paar Minuten ruhen lassen; in der Zwischenzeit das Eisen einschalten. Eine Kehle voll Teig direkt in die Mitte platzieren. Die genaue Menge müsst ihr langsam erforschen. Beim ersten Mal war es bei mir viel zu viel, beim zweiten Mal zu wenig. Aber ihr bekommt ein Gefühl dafür. Glaubt mir.



Ich habe die Waffeln heiß serviert mit einem kleinen Obstsalat. Dafür habe ich Erdbeeren geviertelt und mit etwas Zucker gesüßt (leider waren sie nicht mehr süß genug von sich aus) und habe ein paar Blaubeeren dazugeben. Mit einem Spritzer Limettensaft das ganze vermischt und auf die Waffeln gegeben. Mit etwas Puderzucker bestreut und schon konnte geschlemmt werden.  




Ihr könnt natürlich auch schon in den Teig verschiedene Sachen hinzugeben; z.B. Nüsse, Schokodrops, Nutella (für super leckere Schokowaffeln) oder auch Früchte.

Lasst es euch schmecken.
Eure snoopy


Dienstag, 29. Juli 2014

J: Melonen-Schinken-Salat mit Basilikumdressing

Hallo ihr Lieben!

Fettiges, warmes, schweres Essen liegt einem bei diesem schwül-warmen Wetter wie ein Stein im Magen - zumindest geht es mir so. Deshalb möchte ich euch heute einen Klassiker in neuer Definition vorstellen.
 
Melone und Schinken passen ja seit jeher schon perfekt zusammen. Wieso also immer nur die stupide Melonen-Schinken-Platte servieren, wenn man das Ganze auch ein wenig ansehnlicher und farbenfroher gestalten kann?

Jamie Oliver hat mir hierzu die Idee gegeben und gerade im Sommer ist es eine sehr erfrischende Alternative zu einem warmen, schweren Abendessen!

Ich hoffe, es schmeckt euch!

 
Zutaten für 2-3 Personen:

½                    Galiamelone
½                    Cantaloupe-Melone
100-150 g      Prosciutto (Schinken)
12                    Basilikumblätter
5 EL                Ölivenöl
                        Salz
                        Pfeffer

 
Zubereitung:
 
Die Melonen entkernen, mit einem Teelöffel kleine rund Stücke daraus hervor „schneiden“ und auf ein Serviertablett legen (hier eignet sich keine „Salatschüssel“!).
 
Anschließend den frischen, hauchdünnen Schinken darüber drapieren.
 
Basilikum, Olivenöl, Salz und Pfeffer in einen kleinen Mixer füllen und zerkleinern. Dann das saftig grüne Dressing über Schinken und Melone träufeln und bei Bedarf mit ganzen Basilikumblättern dekorieren.
 
 
Tipp: Hierzu passt selbst geröstetes Knoblauchbaguette perfekt! Einfach Baguette oder Ciabatta der Länge nach halbieren und kurz mit der Oberseite in einer beschichteten Pfanne anrösten. Dann mit Butter bestreichen, Knoblauch pressen und ein wenig darüber geben und auf der Unterseite liegend erneut in die Pfanne geben, um das Brot zu erhitzen. Die Butter schmilzt und der Butter-Knoblauch-Geschmack zieht darin ein. Yammi!
 
Zubereitungszeit ca. 15 Minuten
 
Gute Appetit!
Eure Jacky
 

Montag, 28. Juli 2014

J: Eier-Tarte


Hallo ihr Lieben!

Diesen leckeren Eier-Tarte habe ich auf „RTL Living“ in einer Kochsendung gesehen und musste ihn postwendend ausprobieren. Er ist wirklich einfach, kann sehr abwechslungsreich gestaltet werden und ist wirklich spitze für eine Kleinfamilie oder einen Spiele-Abend mit Freunden!!

Probiert ihn ruhig selbst und überzeugt euch davon, wie gut er ankommt! =)

Zutaten:

12                    Eier
200 ml           Süße Sahne
1                      Gemüsezwiebel
ca. 50 g           Schwarzwälderschinken am Stück
10                    getrocknete Tomaten in Öl
500 g              Kartoffeln (überwiegend festkochend)
¼ Bund         Petersilie kraus
¼ Bund         Schnittlauch
100 g               Butter
                        Öl
                        Salz
                        Pfeffer
 

Zubereitung:

Zuerst einmal alle Zutaten vorbereiten, das heißt:
- Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden und in Salzwasser etwa 15 Minuten kochen.
- Die 12 Eier in eine große Schüssel geben.
- Gemüsezwiebel schälen, halbieren und in feine Scheiben schneiden.
- Schwarzwälderschinken in 1x1 cm große Würfel schneiden.
- Getrocknete Tomaten in Scheiben schneiden.
- Petersilie und Schnittlauch grob hacken.

Den Ofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann 2-3 EL Öl und etwa 50 g Butter in einer antihaftbeschichteten und ofengeeigneten Pfanne erhitzen und die Zwiebelscheiben darin glasig anbraten. Wenn sie ein wenig Farbe bekommen haben kurz mit Salz und Pfeffer abschmecken und aus der Pfanne in eine Schüssel abfüllen.

Erneut 2-3 EL Öl mit etwa 50 g Butter in der selben Pfanne erhitzen und die gekochten Scheibenkartoffeln leicht darin anbraten. Die Kombination aus Öl und Butter ist lediglich für den Geschmack. Natürlich könnte man auch nur Öl, Butter oder Rama Culinesse verwenden, doch dann wird die Tarte weniger saftig.

Wenn die Kartoffeln eine leichte Röstung am Rand aufweisen, den Schwarzwälderschinken und die getrockneten Tomaten hinzugeben, kurz mitanbraten und ebenfalls die bei Seite gestellten Zwiebel und die gehackten Kräuter hinzugeben.

 
Das Gericht hat schon jetzt eine tolle Farbkombination und riecht wirklich sehr lecker!

Während alles vor sich hin bruzelt, die Eier mit einem Schneebesen verquirlen bis eine hellgelbe Masse entstanden ist. Dann 200 ml Süße Sahne hinzu und nochmals verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über die anderen Zutaten in die Pfanne gießen.

Nun muss das Ei leicht anstocken. Nehmt einen Holzkochlöffel, fahrt am Rand entlang und schabt das Ei ganz leicht in die Mitte, bis es vollständig leicht angedickt ist.

Dann nehmt es vom Herd und schiebt es in den vorgeheizten Ofen.

Etwa 15-20 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und warm servieren!
 

Am besten passt hierzu ein frischer Salat!

 
Zubereitungszeit ca. 30-40 Minuten

Idee: Man kann den Tarte natürlich auch mit vielen anderen Zutaten kombinieren, z.B. mit dreierlei Paprika, Pilzen, Hackbällchen und Feta. Oder mit roten Zwiebeln, Oliven und Muschelnudeln. Seid kreativ!

 Mmmh… lasst ihn euch schmecken!
Liebe Grüße,
eure Jacky

P.S.: Schmeckt am Tag danach noch mindestens genausogut wie frisch warm aus dem Ofen!

Freitag, 25. Juli 2014

S: Shepherd's Pie

Auf die Empfehlung eines englischen Kollegen hin, habe ich dieses Rezept einmal ausprobiert. Es ist ein typisch britisches Essen. Ich war am Anfang etwas skeptisch was die Kombination angeht. Aber Himmel noch, dass ist sowas von lecker! Mein Schatz und ich haben dieses Rezept jetzt schon ein Dutzendmal gekocht und es gehört definitiv zu unseren Lieblingen.

Zutaten (4 Personen):

1 (rote) Zwiebel
1 Möhre
½ Stück Sellerie
1 Knoblauchzehe
500g Rinderhackfleisch (Alternativ Lammhackfleisch)
250ml flüssige Tomate
Tomatenmark
1 Rinderbouillon Knorr (diese hier)
200ml Wasser
Öl
Pfeffer, Salz, Paprika (edelsüß) Cayennepfeffer
1kg Kartoffeln
Milch, Butter
100g Cheddar

Zubereitung:

Einen großen Topf mit Wasser aufsetzen für die Kartoffeln. Diese schälen und in gleichgroße Stücke schneiden. In den Topf geben, etwas Salz hinzufügen und die Kartoffeln weichkochen.

In der Zwischenzeit den Herd auf 200° Grad vorheizen.

Die Zwiebel, die Möhre und den Sellerie in sehr feine Würfel schneiden. In einer großen, beschichteten Pfanne in etwas Öl anschwitzen. Den Knoblauch direkt reinpressen- aufpassen das er nicht braun wird (dann schmeckt er bitter). Das Hackfleisch in die Pfanne dazugeben und scharf anbraten und mit dem Gemüse vermischen. Mit Pfeffer, Paprikapulver und Cayennepfeffer würzen. Den austretenden Fleischsaft eventuell immer wieder mal abschöpfen, damit das Fleisch richtig scharf brät. Einen EL voll Tomatenmark hinzugeben. Die geleeartige Rinderbouillon dazugeben und vorsichtig unterrühren, mit dem abgeschöpften Fleischsaft aufgießen und etwas Wasser dazugeben (je nachdem wie viel Fleischsaft ausgetreten war). Das Ganze kurz einköcheln lassen. Dann die flüssige Tomate hinzugeben (wer mag, kann auch gehackte Tomaten aus der Dose nehmen). Die Soße gut durchrühren und bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Mit etwas Salz abschmecken.

Die Kartoffeln abgießen und gut abtropfen lassen. Mit einem kleinen Schuss Milch und einem Stück Butter zu einem glatten Brei pürieren.

Die Hacklfeischsoße in eine Auflaufform gießen, darüber verteilt ihr nun den Kartoffelbrei möglichst gleichmäßig. Den Cheddarkäse großzügig darüber reiben. Wie ich finde- umso mehr desto besser.


Die Auflaufform nun für gute 25min. in den Ofen geben. Wenn der Käse schön geschmolzen und der Kartoffelbrei fest und goldbraun geworden ist, ist der Auflauf fertig.



Dazu passt wunderbar ein Möhren-Erbsen-Gemüse oder ein grüner Salat. 

Guten Appetit! Eure snoopy

J: Erdbeer-Zitronen-Daiquiri


Hallo ihr Lieben!

Ein Klassiker, der bei keinem Cocktailabend fehlen darf! Ein bisschen aufgepeppt und schön dekoriert, kann er auch ein klasse Aperitif sein!

 
Zutaten für 1 Daiquiri:

10                    reife Erdbeeren
5 cl                  weißer Rum (z.B. Bacardi)
2 EL                braunen Zucker
4 cl                  Zitronen- oder Limettensaft (frisch gepresst)
                        Eiswürfel

 
Zubereitung:
 
2 cl Zitronen- oder Limettensaft und 1 EL Zucker auf je einen Unterteller geben.
 
Glasrand erst im Saft, dann im Zucker drehen, so entsteht eine dekorative Zuckerkruste.
 
Dann Erdbeeren, 1 EL Zucker und 2 cl Limettensaft zusammen pürieren.
 
Eiswürfel und Erdbeerpüree in einen Shaker geben, Rum hinzu und kräftig schütteln.
 
Anschließend ohne Eiswürfel in ein Cocktailglas gießen, z.B. mit Erdbeere und Zitronenscheibe garnieren und servieren.
 
Zubereitungszeit ca. 5 Minuten
 
 
Lasst ihn euch schmecken!
 
Liebe Grüße,
eure Jacky
  

Donnerstag, 24. Juli 2014

Restaurantempfehlung "Cavalo Negro"


Das „Schwarze Pferd“ ist ein von außen durchaus unscheinbares Restaurant mit iberischen Spezialitäten in Dreieich-Offenthal (zwischen Offenbach und Darmstadt in Hessen).


Mit dem urig, landestypischen Ambiente, einer wirklich freundlichen Bedienung und der umfangreichen Speisekarte mein absoluter Geheimtipp für diejenigen, die gerne neue Geschmäcker und Gerichte ausprobieren.


Leckere Gerichte sind in überschaubarer Zeit frisch zubereitet und reichen von Vorspeisen (z.B. Knoblauchcreme mit Brot für 3,10 €, Garnelen in Weinsoße und Knoblauch für 8,60 € oder Gem. Vorspeisenteller mit Manchego Käse und Chorico für  9,50 €), Suppen (z.B. Fischsuppe nach portugiesischer Art für 6,10 € oder einer Tomatensuppe für 4 €) und Salaten bis Desserts (z.B. Pastéis de Nata oder Crema Catalana je 4,20 €).

Hauptgerichte sind übersichtlich in Kategorien (Fisch, Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel) unterteilt und bewegen sich in einem Preissegment von 11 – 18 €.

Natürlich gibt es auch Paella oder Spaghetti.

Der Wirtsraum ist für bis zu 60 Personen ausgelegt und ist zu Sonderveranstaltungen wie einem Public Viewing oder einem Spanischen Musikabend mit Gesang und Tanz immer voll!


Es ist außerdem empfehlenswert einen Tisch zu reservieren, vor allem, wenn man nicht nur allein oder zu zweit hingehen möchte.

Zur südländischen „Abendessenszeit“ ist das Lokal stets gut gefüllt!

Schaut mal auf die Homepage und lasst euch auf die sonnige Iberische Halbinsel entführen! :-) Kann ich wirklich nur empfehlen, stets lecker, sauber und mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis!

 

J: Leckeres Portugal


Olá e bom dia de Portugal!

Mein Mann und ich waren mit Freunden dieses Jahr zwei Wochen an der portugiesischen Algarve, sowie in Lissabon und durften neben zahlreichen Unternehmungsmöglichkeiten auch die portugiesische Küche näher kennenlernen.

Die unmittelbare Angrenzung an den Atlantik bringt hier natürlich viel Fisch- und Meeresfruchtspeisen auf eine jede Restaurantkarte, sowie unzählige Süßspeisen. Die Kuchen und Gebäcke in Portugal sind zumeist nussig und honigsüß!

Allerdings sind auch diverse Wurst- und Fleischspezialitäten unter den Angeboten. Ganz zu schweigen von großartigen lokalen Weinen.

In den folgenden Zeilen möchte ich euch ein wenig die portugiesische Küche zeigen und auf das ein oder andere Gericht verweisen, das sich zum Nachkochen allemal lohnt! =)

 
Fisch & Meeresfrüchte

Ein Vormittag auf einem portugiesischen Bauernmarkt und man ist so beeindruckt von der Fischauswahl, dass man anschließend gar nicht mehr weiß, welchen Fisch man abends über den Grill hängen soll.

Ganz vorn mit dabei ist der „Bacalhau“, ein gesalzener und getrockneter Kabeljau/Stockfisch, für den es unzählige Rezepte gibt. Er wird in Portugal in jedem Fischgeschäft und auf allen erdenklichen Märkten angeboten, auch wenn er heutzutage nicht mehr wirklich direkt vor der portugiesischen Küste gefangen wird. Hier sind die Bestände so zurückgegangen, dass der Kabeljaufang inzwischen vor der neufundländischen Küste betrieben wird.

Sehr beliebt sind auch „Sardinen“, diefür die Region um Lissabon sehr typisch ist. Die Büchsensardinen werden noch heute hauptsächlich in Portugal produziert.

Aber auch Tintenfisch, Langusten, Krebse, Thunfisch, Schwertfisch, Aal, Lampreten, Garnelen und eine vielzahl an Muscheln bietet jeder portugiesische Wochenmarkt. Gerade bei Krebsen und Langusten/Hummern ist es typisch, dass diese in Restaurants in Aquarien gehalten und frisch zubereitet werden!
 

Der sogenannte „Ameijoas na cataplana“ ist beispielsweise ein leckerer Muscheleintopf, dessen Muscheln an der portugiesischen Algarve gezüchtet werden. Dieser wird mit Schweinefleisch, Speck und Zwiebeln zubereitet.

Sehr häufig findet man auch „Arroz vom Mariscos“ auf Speisekarten. Das ist eine Reisplatte mit Meeresfrüchten (u.A. Krebsen, Muscheln, Scampi und Langusten). Oftmals werden solche Platten für 2 Personen angeboten.


Fleischspezialitäten

Ähnlich wie in den meisten anderen europäischen Ländern findet man auch in Portugal viele Rind-, Schweine-, Lamm- und Zickleinfleischsorten.

Sehr zu empfehlen und überaus lecker ist das sogenannte „Alcatra“, ein in Rotwein und Knoblauch mariniertes Stück Rindfleisch aus der Region Terceira, die bekannt für ihre Rinderzucht ist.

Am häufigsten werden nach wie vor Fleisch und Wurst in Eintopfgerichten verwendet. Der bekannteste Eintopf ist wohl der „Cozido à portuguesa“, der in der traditionellen Form mit Rind- und Schweinefleisch, Chouriço (Rotwurst), Blutwurst, Kohl, Rübchen, Möhren und Kartoffeln zubereitet wird.
 
Oder aber „Tripas à modo do Porto“, ein Eintopf mit Kutteln und weißen Bohnen, der aus der Region um Porto stammt.


 
Geflügel

Das wohl bekannteste Geflügelgericht – und vermutlich so etwas wie eine Nationalspeise – ist das sogenannte „Piri-Piri“, ein mit Chili-Öl mariniertes und gebratenes Hähnchen, das samt Knochen zerlegt und mit Pommes Frites serviert wird.

Wie bei einem Auslandsurlaub eigentlich selbstredend sollte man Nationalgerichte auch in typischen kleinen, lokalen Restaurants essen! Hier stehen oftmals noch Großeltern oder Einheimische mit hinter dem Herd, was eine traditionelle Zubereitung garantiert.

 
Süßspeisen & Gebäck

Geht man einmal in einen portugiesischen Supermarkt oder in ein portugiesisches Café sieht man zumeist mehrere Glasvitrinen mit frisch abgepackten oder tatsächlich hausgemachten Süßspeisen. Ein Muss für jeden Süßigkeitenliebhaber!

Aufgrund der guten klimatischen Bedingungen werden viele Nussarten direkt in Portugal angebaut, so z.B. Kastanien und Mandeln, die daher auch in beinah jedem Gebäck zu finden sind und es zusammen mit Ei und Zucker zu kalorienreichen Erlebnissen macht.

Hier findet ihr eine wirklich sehr kurze Auflistung der bekanntesten und leckersten Süßspeisen, die man in Portugal mal probiert haben sollte:

 
 
Allerdings kann man diese weiter und weiter und weiterführen, gefühlt ohne Ende! Googelt bloß einmal danach, ihr werdet sicherlich mehr als fündig!

 
Weine

Dass Portugal eine bekannte Weinregion ist und diverse Weinreben und somit Weinsorten beherbergt, ist für jeden Weintrinker kein Geheimnis. Viele lokale portugiesische Weine schaffen es jedoch gar nicht erst auf den internationalen Markt. Entweder, weil sie von Degustatoren als „zu schlecht“ empfunden wurden (obwohl das ja Geschmackssache ist), oder weil die angebauten Weinreben nicht mehr als den lokalen Bedarf decken können.

Daher bietet sich ein Ausflug auf ein Weingut durchaus an.

Nicht nur, um die portugiesischen Weine zu kosten, sondern ebenso um Mentalität und Gastfreundlichkeit etwas näher kennenzulernen.

Der auch hierzulande sehr bekannte „Portwein“, der seinen Ursprung in Portugal hat und vielmehr ein Likörwein ist, wird häufig zu Desserts getrunken. „Branntwein“ ist ebenfalls sehr bekannt und der portugiesische Süßwein „Vinho da Madeira“ ist vergleichbar mit dem spanischen Sherry.

Wie ihr sehen und lesen könnt, bietet die portugiesische Küche eine breit gefächerte Liste an Spezialitäten und Zubereitungen.

Unzählige Rezepte bieten natürlich schon Chefkoch.de und kochbar.de, aber auch hier bei uns werdet ihr ganz sicher das ein ums andere Mal noch ausländische Rezepte entdecken, die wir auf Reisen kennengelernt und Zuhause nachgekocht haben!!!

Wer auf den nächsten Urlaub nicht warten möchte, dem kann ich nur das „Cavalo Negro“ in 63303 Dreieich-Offenthal empfehlen! Frische und typische portugiesische und spanische Spezialitäten in landestypischem Ambiente!

Ich hoffe, ich habe ein wenig euer Fernweh geweckt und euch Lust auf Portugal gemacht! Ein Urlaub an den unzähligen Atlantikküsten ist es allemal wert dieses vielfältige Land kennen zu lernen!

 
Até à vista!
Eure Jacky