Samstag, 31. Dezember 2016

Gesunder Rutsch und frohes neues Jahr!


Genießt den Tag!
Lasst es Euch gut gehen!
Esst bis zum Platzen!
Nutzt die Zeit mit Freunden und Familie!
Vergesst Zwist und Sorgen aus diesem Jahr!
Freut Euch mit guten Vorsätzen auf 2017!
 
Das Crazy Kitchen Team wünscht allen einen
gesunden Rutsch ins neue Jahr und
viele tolle gemeinsame Momente in 2017!

Samstag, 24. Dezember 2016

Frohe Weihnachten

Das Team von Crazy Kitchen wünscht Euch und Euren Lieben
einen wunderschönen Heiligen Abend und besinnliche Feiertage
mit vielen Geschenken und Leckereien!

Mittwoch, 21. Dezember 2016

J: Gewürzmischungen (für Fisch, Fleisch, Geflügel oder Curry)

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche,

mit Gewürzmischungen machen viele Firmen ziemlich viel Geld, dabei ist es so simpel und sehr viel kostengünstiger diese selbst herzustellen. In einem Glas verschlossen halten sie sich lange und eigenen sich ebenfalls zum Verschenken.

Im folgenden möchte ich euch die ein oder andere Mischung vorstellen, die nicht nur im Winter, sondern auch später wieder zur Grillsaison hervorragend geeignet ist.

Auf den derzeit stattfindenden Weihnachtsmärkten gibt es zudem häufig Gewürzstände, welche die Einzelzutaten in größerer Menge für günstiges Geld oder 3-für-2-Angebote vermarkten. Haltet die Augen offen!


Klassisches Barbecue-Gewürz

4 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL reines Chilipulver
2 TL Vollrohrzucker
2 TL Knoblauchpulver
2 TL Paprikapulver
1 TL Selleriesamen-Gewürz
1 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Steakhouse-Gewürzmischung

2 TL schwarzer Pfeffer
2 TL Senfkörner
2 TL Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
1 TL naturreines grobes Meersalz
1 TL Vollrohrzucker
1/4 TL reines Chilipulver

Spareribs-Gewürz

2 TL reines Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL gemahlene Kreuzkümmelsamen
2 TL getrockneter Oregano
1 TL Knoblauchpulver

Karibik-Würzmischung

1 EL Vollrohrzucker
1 EL Knoblauchpulver
1 EL getrockneter Thymian
2 1/2 TL naturreines, grobes Meersalz
3/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
3/4 TL gemahlener Piment

Asiatische Gewürzmischung

2 EL Paprikapulver
2 TL naturreines, grobes Meersalz
2 TL gemahlene Koriandersamen
2 TL chinesischs Fünf-Gewürze-Pulver
1 TL Ingwerpulver
1/2 TL gemahlener Piment
1/2 TL Cayennepfeffer

Espresso-Gewürzmischung

2 EL grob gemahlene Espressobohnen
2 TL naturreines grobes Meersalz
1 TL Vollrohrzucker
1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1/2 TL Knoblaucpulver

Hähnchen- und Fisch-Gewürz

4 TL Zwiebelpulver
4 TL Knoblauchpulver
1 EL naturreines, grobes Meersalz
2 TL Chilipulver
2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Viel Spaß beim Mischen, Abfüllen und Verschenken!

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Links, die euch zu Gewürzdöschen führt, die ihr käuflich erwerben könnt und worin sich eure Mischungen gut beschriftet lange halten.

Kleine Gewürzdose (ca. 35 g Inhalt)
https://www.amazon.de/Gew%C3%BCrzdosen-Aromadeckel-stapelbar-inkl-12-Etiketten/dp/B00DEI5QL8

Große Gewürzdose (ca. 75 - 80g Inhalt)
https://www.amazon.de/Gew%C3%BCrzdosen-Aromadeckel-Streueins%C3%A4tze-stapelbar-Etiketten/dp/B00DEI5HJO/ref=pd_cp_201_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=PWQHTN6M126YFBR1W36V

Gewürzgläser mit Bügelverschluss in verschiedenen Größen (60 / 140 / 250 ml)
https://www.amazon.de/dp/B01LZLML5T?psc=1

Mini-Glasfläschen mit Korken in verschiedenen Größen (8 / 10 / 12 / 14 ml)
https://www.amazon.de/Alsino-Glasfl%C3%A4schchen-Flaschen-Schnapsflaschen-Sandfl%C3%A4schchen/dp/B00ZFYO5FC/ref=pd_sim_sbs_201_7?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=D2SEHK8Z3KTN3X7KWQWD

Schenken soll von Herzen kommen und Freude machen...
Denkt immer daran, Weihnachten ist das Fest der Liebe...

Viel Spaß und schöne Tage,
eure Jacky

Samstag, 17. Dezember 2016

J: Schokobaiser

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche!

Mmmhhhh... himmlisch!

Diese leckeren Schoko-Baisers sind einfach nur lecker und zudem auch noch praktisch! Während man bei vielen Weihnachtsgebäcken nur das Eigelb benötigt, benötigt man hierfür nur das Eiweiß.

Es muss also weder im Kühlschrank versauern noch im Abfluss landen.

Optisch machen die kleinen Häubchen auch noch was her und in Tüten verpackt eigenen sie sich hervorragend als Präsent, Mitbringsel oder einfach kleine Aufmerksamkeit.

Auf geht's!


Zutaten:

2                      Eiweiße
100 g               Zucker
50 g                dunkle Schokolade 


Zubereitung

Den Backofen auf 130° Ober-/Unterhitze vorheizen (kein Umluft, das lässt die Hauben zusammenfallen!)
 
Dann die Eiweiße steif schlagen. Man muss sie sich problemlos falsch herum über den Kopf halten lassen können ohne Angst haben zu müssen, dass etwas heraus tropft!
 
Löffelweise den Zucker hinzu geben und so lange weiter schlagen bis die Spitzen in der Schüssel stehen bleiben.
 
Nun die Schokolade klein hacken und über dem Wasserbad zum Schmelzen bringen. Bis auf etwa 40° Grad herunterkühlen lassen (sonst wird die Eiweißmasse durch die Hitze wieder flüssig).
 
Die noch warme, aber nicht mehr heiße Schokolade über die Baisermasse kippen und flott unterheben, sodass keine einheitliche braune Masse entsteht, sondern das schneeweiße Baiser von verschieden dunklen braunen Strängen durchzogen sind.
 
Mit Hilfe eines Teelöffels oder eines Spritzbeutels Häufchen auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech setzen und ca. 1 Stunde langsam im vorgeheizten Ofen backen bzw. trocknen lassen.

Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Backzeit ca. 1 Stunde
 
Und dann auch noch dieser herrliche süßliche Schokoduft, der durch Wohnung strömt. So muss Weihnachten duften! I love it!

Viel Spaß und guten Appetit!
Eure Jacky

Donnerstag, 15. Dezember 2016

J: Nutella© - Cheesecake

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche,

erneut kommt ein leckerer festlicher Dessertvorschlag von mir an euch.

Die kalte Jahreszeit ist für mich die Genusszeit schlechthin, in der es auch erlaubt sein sollte so viele Kalorien wie möglich essen zu dürfen. Wer über die Advents- und Weihnachtszeit nicht zunimmt, hat sie nicht genossen!

In diesem Sinne kommt hier ein Rezept, das auch für eine Feier mit vielen Kids am Tisch super geeignet ist.

Probiert es aus, es ist mega lecker!
Viel Erfolg!

 
Zutaten für 1 Springform:

 
1 Tasse           zerbröselte Butterkekse
110 g               geschmolzene Butter
500 g              Nutella
1 Tasse           gemahlene Haselnüsse
500 g              Frischkäse natur
½ Tasse         Puderzucker
½ TL              Vanille-Extrakt (oder Mark einer Vanilleschote)
handvoll        ganze Haselnüsse
4                      Ferrero-Rocher
 

Zubereitung

Vorbereitend eine den Boden einer Springform mit Backpapier auskleiden und bereit stellen.

Dann etwa 100 g Butterkekse in einer Küchenmaschine zerbröseln und mit 110 g geschmolzener Butter, 50 g Nutella und 1 Tasse gemahlenen Haselnüssen vermengen.

Die Mischung auf den Boden der Springform geben und mit einem Löffel verteilen und andrücken.

Für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Dann für die Creme 500 g Natur-Frischkäse zusammen mit ½ Tasse Puderzucker, Vanille –Extrakt und ca. 350 g Nutella vermengen.

Die Schoko-Creme auf den erkaltenen Boden geben und gleichmäßig verstreichen.

Erneut für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Zu guter letzt kommt die Verzierung.

Ganze Haselnüsse auf dem Kuchen verteilen, etwa 4 Ferrero-Rocher zweiteilen und verteilt auf den Kuchen setzen.
 
Wer möchte, kann auch noch kleine Häubchen aus Nutella mit einem Spritzbeutel setzen oder Schokoraspeln aus weißer Schokolade darüber streuen... bei der Verzierung ist der Kreativität keine Grenze gesetzt.

 
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten
Ruhezeit im Kühlschrank mind. 2 x 1 Stunde

Hmmmmmmmmmmmmmmm.... soooooo lecker! Ich könnte mich reinsetzen!
 
Eignet sich aber natürlich nicht nur als Dessert, sondern ebenso für die Kaffeetafel.
 
Genießt jeden Bissen!
Eure Jacky

Sonntag, 11. Dezember 2016

J: Gewürzspekulatius-Tiramisú

Hallo liebe Hobbyköchinnen und -köche,

die Adventszeit ist in vollem Gange und immer mehr sind auf der Suche nach leckeren Ideen für Ihr Festmahl.

Auch ich bin auf der Suche nach neuen Geschmäckern und Kreationen und möchte euch dieses leckere, weihnachtliche Dessert für die ganze Familie nicht vorenthalten. Ich habe es zum ersten Mal so getestet und es war schneller weg als ich schauen konnte!

Wer Kinder am Tisch hat, ersetzt den Amaretto/Mandellikör zum Beispiel durch Warme Milch mit Zimt oder Kakao. Das schmeckt sicherlich auch sehr lecker! :-)

Probiert es aus, es ist mega lecker!
Viel Erfolg!


Zutaten für 4 Personen

250 g              feste Birnen
15 g                 Butter
2 EL                Rosinen oder Korinthen
1 Pck.              Bourbon-Vanillezucker oder alternativ Mark 1 Vanilleschote
1 EL                Kristallzucker
1 – 2 TL          Spekulatiusgewürz (nach Geschmack)
ca. 100 ml      Wasser
etwa 150 g      Gewürzspekulatius
100 ml            Amaretto oder alternativ anderer Mandellikör
500 g              Mascarpone
100 g               Schlagsahne

 
Zubereitung

Äpfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Butter in einem Topf zerlassen, die Apfelstücke mit Rosinen, Bourbon Vanille-Zucker, Zucker und Gewürz darin bei schwacher Hitze mit Deckel etwa 10 Min. dünsten. Apfeldessert abkühlen lassen.Birnen schälen und in kleine Stücke schneiden.

Butter in einem Topf zerlassen, die Birnenstücke mit Rosinen/Korinthen, Vanillezucker oder -mark, Kristallzucker und Spekulatiusgewürz darin bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten dünsten.

Dann das Birnendessert zum Abkühlen bei Seite stellen.

Für die Creme die Mascarpone mit etwas Zimt und einem Schluck Milch cremig rühren.

Die Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarpone heben, damit sie luftiger wird.

Nun eine flache rechteckige Schale mit einer Schicht Spekulatius am Boden auslegen. Diese dann mit etwa 50 ml Amaretto oder einem anderen Mandellikör beträufeln.

Etwa die Hälfte der Mascarponecreme vorsichtig über die Spekulatiusschickt streichen und anschließend das abgekühlte Birnendessert vollständig über die Creme verteilen.

Darauf dann eine zweite Schicht Spekulatius verteilen und erneut mit etwa 50 ml Amaretto beträufeln.

Zum Schluss den Rest der Mascarponecreme über die zweite Spekulatiusschickt verteilen und glatt streichen.

Das Tiramisú mind. 2 Stunden (am besten 3 – 4 Stunden) in den Kühlschrank stellen und vollständig erkalten lassen.

Vor dem Servieren mit zerbröseltem Spekulatius und einem Hauch Zimt bestreuen.


Zubereitungszeit ca. 45 Minuten
Ruhezeit im Kühlschrank mind. 2 Stunden

Andere weihnachtliche Varianten:
Butterspekulatius- / Lebkuchen- / Dominostein- / Amarettini- oder Bratapfel-Tiramisú. Lasst eurer Kreativität und eurem Geschmack freien Lauf.
 
Ich hoffe, bei euch kommt es genauso gut an wie bei uns!
 
Buon appetito!
Eure Jacky

Freitag, 9. Dezember 2016

J: Kreppel / Berliner / Pfannkuchen / Krapfen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und -bäcker,

am 11.11. um 11:11 Uhr begann die allseits als Fasching, Fastnacht oder Karneval bekannte fünfte Jahreszeit. Jecken und Narren ziehen wieder bis Aschermittwoch im nächsten Jahr verkleidet umher, haben Spaß und ziehen mit Pauken und Trompeten durch die Straßen.

Bunte Lichter, farbenfrohe Umzüge, gute Laune, viel Alkohol und...... die sogenannten Fastnachtsküchle! Letztere sind je nach Region auch bekannt als Kreppel, Krapfen, Berliner, Pfannkuchen, Puffel oder Berliner Ballen und können ebenso farben- wie geschmacksintensiv variiert werden.

Ich kann mich aus meiner Kindheit noch daran erinnern, wie meine Oma im Winter Kreppel gebacken hat und habe mich in Erinnerungen schwelgend deshalb dieses Jahr zum ersten Mal selbst daran gewagt...

Mein Ergebnis...


Zutaten für 16 Stück:

125 ml              lauwarme Milch
100 g                weiche Butter
500 g                Mehl
1 Würfel           Frischhefe
50 g                   Zucker
1 Pck.                Vanillezucker
2                        Eier
1 Prise              Salz
                          Fett zum Ausbacken
                          Konfitüre zum Füllen
                          Zucker / Zimt-Zucker / Puderzucker zum Bestreuen


Zubereitung:

Für den Hefeteig zuerst die Milch handwarm erwärmen und anschließend die weiche Butter darin zerlassen. 

Das Mehl in eine Schüssel größere Schüssel gegeben, eine Kohle formen und die Würfelhefe hinein bröseln. Mit etwas Milch-Butter-Gemisch aufgießen und etwa 15 Minuten gehen lassen.

Währenddessen Zucker, Vanillezucker, Eier, eine Prise Salz und die restliche Milch-Butter-Mischung miteinander vermengen.

Schließlich die beiden Zutatenmischungen miteinander verrühren und unter kräftigem Kneten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort mind. 20 Minuten lang ruhen.


Anschließend wird der Teig noch einmal durchgeknetet, erneut abgedeckt und es folgt eine weitere Ruhezeit von etwa 20 Minuten an einem warmen Ort.

Nach der Ruhezeit sollte der Teig sein Volumen deutlich vergrößert haben.

Der aufgegangene Teig wird nun ein zweites Mal durchgeknetet und dann zu Berlinern geformt.

Folgende Möglichkeiten gibt es:
1.) Den Teig in etwa 16 Portionen aufteilen und zu Bällchen zu formen (diese dürfen keine Risse haben!!!)
2.) Den Teig etwa 2 cm dick auszurollen und die Hefekreise mit einem Glas oder einer anderen runden Form auszustechen.
3.) Den Teig auch zu einer dicken Rolle formen, dann in Scheiben schneiden.

Die geformten Teigstücke letztlich auf ein mit etwas Mehl bestäubtes Tuch oder Backpapier setzen, abdecken und ein weiteres Mal gehen lassen, bis sie deutlich größer geworden sind.


Wichtig: Man sollte diesem Hefegebäck seine Ruhezeiten auf jeden Fall geben. Sie sind sehr wichtig, damit der Teig luftig und locker wird und beim späteren Ausbacken auf der Oberfläche des Fetts schwimmt.

Während die Teiglinge ein letztes Mal ruhen, das Ausbackfett in einem großen Topf erhitzen. Das Fett sollte dabei etwa 3 - 4 cm hoch sein und etwa 160 bis 180 Grad haben.

Tipp: Um zu überprüfen, ob die richtige Temperatur erreicht ist, wird ein Holzlöffel in das Fett gehalten. Bilden sich kleine Bläschen um den Holzlöffel, ist das Fett heiß genug.

Die Berliner nun nach und nach in das Fett geben und für 2 -3 Minuten auf jeder Seite ausbacken.

Mit einer Schaumkelle die fertigen Berliner aus dem Fett nehmen und zum Abtropfen auf Küchenpapier setzen.

Sie sollten - je nach Gusto - noch heiß in Zucker / Zimt-Zucker / Puderzucker gewälzt werden, anschließend müssen sie auskühlen.

 
Zubereitungszeit inkl. Ruhezeiten ca. 1 Stunde 30 Minuten

Wenn ihr Sie z.B. nicht alle auf einmal essen oder servieren könnt, wälzt sie nicht in Zucker / Zimt-Zucker / Puderzucker und lasst sie auskühlen. Die Kreppel können gut problemlos

Habt Spaß und gutes Gelingen!
Eure Jacky

Dienstag, 6. Dezember 2016

J: Engelsaugen / Husarenkrapfen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und -bäcker,

die folgenden Plätzchen sind mit mehreren Begriffen bekannt und meine Oma hat sie damals regelmäßig gemacht, auch unter'm Jahr, wenn jemand zu Kaffee zu Besuch kam.

Ich habe sie dieses Jahr das erste Mal gemacht und fand den Teig doch recht "matschig", weshalb sie wohl auch etwas platt bzw. große geworden sind. Aber egal - lecker sind sie trotzdem und das ist, was zählt! :-)

Viel Spaß beim Nachbacken!
Eine schöne Adventszeit...


Zutaten für ca. 25 Stück:

2              Eigelbe
140 g       Margarine
70 g         Zucker
1 Pck.      Vanillezucker
170 g       Mehl
100 g       Marmelade


Zubereitung:

Ofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Dann zwei Eier trennen, denn das Eiweiß wird hierzu nicht benötigt.

Das Eigelb gemeinsam mit der Margarine, dem Zucker und Vanillezucker schaumig aufschlagen.

Die 170 g Mehl durch ein Sieb hinzu geben und alles miteinander zu einem Teig vermengen.

In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kalt werden lassen.

Anschließend mit bemehlten Händen etwa 20 - 25 haselnussgroße Kügelchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen.

Mit dem Ende eines Kochlöffels oder der Fingerspitze eine Kuhle in die Mitte drücken.

In diese Kuhle dann Marmelade füllen (ich empfehle Samt & Fein oder kernlose und cremige Marmeladen!).

Die Engelsaugen / Husarenkrapfen in den vorgeheizten Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen.


Anschließend abkühlen lassen und evtl. nochmal mit Puderzucker bestreuen.

Zubereitungszeit ca. 35 Minuten
Backzeit ca. 15 Minuten

Ich hoffe, sie sind euch gut gelungen. Natürlich kann man sie mit allerhand Marmelade oder Gelee füllen, je nach dem, was man mag. Was auch möglich wäre, ist eine Füllung mit Baisermasse (so ließen sich die nicht verwendeten Eiweiße auch weiterverarbeiten ;-)).

Seid kreativ und probiert es aus!
Viel Spaß, eure Jacky

Montag, 5. Dezember 2016

J: Zitronenherzen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und -bäcker!

...und schon folgen die nächsten Plätzchen auf dem Schritt.

Die unten beschriebenen Köstlichkeiten dauern nicht lange, sind wirklich nicht schwer und lassen sich sogar kurzfristig machen, wenn sich der Besuch erst kurz vor Eintreffen ankündigt!

Probiert sie aus, vielleicht sind sie nächstes Jahr dann fester Bestandteil eurer Plätzchenbackvorhaben.

Viel Erfolg :-)


Zutaten für ca. 40 Stück:

3                      Eigelbe
1 Pck.              Vanillezucker
200 g              gemahlene Mandeln
1                       Zitrone
2 - 3 EL          Zitronensaft
120 g               Zucker
5 Tropfen      Zitronenaroma
100 g              Puderzucker


Zubereitung:

Den Backofen  auf 180° Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, sowie die Backbleche mit Backpapier auslegen.
 
Nun die Eier trennen und die Eigelbe mit Zucker, Vanillezucker und Zitronenaroma schaumig rühren. Die Mandeln hinzufügen und alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten.
 
Den Teig dann auf einer mit Puderzucker bestreuten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.
 
Herzen ausstechen und auf die Bleche legen.
 
Diese kommen dann für etwa 12 - 15 Minuten in den Ofen.
 
Puderzucker mit Zitronensaft zu einer Glasur verrühren und die noch heißen Herzen damit bestreichen. Der Zitronenabrieb kann als Deko dienen.
 
Dann auskühlen lassen und genießen.
 
 
Zubereitungszeit ca. 25 Minuten
Backzeit ca. 12 - 15 Minuten

Ich persönlich mag die leichte Zitrusnote total gern. Sie wirkt dem sonst so üppig-süßen Geschmack der restlichen Weihnachtsgebäcke entgegen und passt hervorragend zu Glühwein! ;-)

Lasst sie euch schmecken!
Eure Jacky

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Saisonende 2016 - der Garten ist winterklar

Hallo liebe Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner, 
 
brrrrrr... es ist kalt geworden!

Die Gartensaison 2016 ist nun offiziell dem Winter zum Opfer gefallen und begibt sich nun in einen 4 -5 monatigen Dornröschenschlaf. 

Natürlich kann man auch im Winter unzählige Dinge im Garten selbst anbauen, aber hier geben mein Mann und ich dem Boden auch die Chance sich zu regenerieren und brach zu liegen. Außerdem ist es viiiiiel zu kalt zum Hackeln, ernten und bewirtschaften...

Im März/April 2017 geht es dann wieder los.

Nichtsdestotrotz gab es bis zu diesem Zeitpunkt doch noch einiges zu tun und da die Tage kürzer werden und die Dunkelheit schneller herein bricht, war es gar nicht so leicht neben der Arbeit die ganzen To Do's noch zu schaffen...

Dennoch: It's done! ;-)

1.) Bäume & Sträucher frostgeschützt

Um unsere frisch gepflanzten kleinen Obst-Bäumchen vor Frost, Schnee und Kälte zu schützen, haben wir dreierlei Dinge unternommen:

a.) Baumstamm bis zum 1. Asttrieb weiß gekalkt
b.) Pflanzschnittstelle unter-/oberirdisch mit Rindenmulch aufgehäuft
c.) Rosenstämme außerdem mit einer Jute-Frostschutzhülle ummantelt und verschnürt

Um zudem dem Larvenbefall im Frühjahr direkt vorzubeugen, haben wir je 2 Leimringe rund um die Baumstämme angebracht. Sobald die ersten Knospen hervor blitzen, werden zudem Anfang 2017 noch neue Gelbtafeln in jeden Baum gehangen (die alten sind ja noch sehr gut zu erkennen)!


Der letzte kranke und scheinbar nie zurückgeschnittene Apfelbaum - Altbestand vom Vorpächter - musste leider ebenfalls weichen, sodass das linke Beet nun frei von Baumbestand ist!
 
2.) Beete umgegraben, entunkrautet und glatt gerecht
 





















Auch die Beete mussten vor'm Winter nochmal bearbeitet werden, um möglichst im Frühjahr weniger Arbeit damit zu haben.

Im linken Beet des "alten" Gartens haben wir alle Pflanzenreste entfernt, Unkraut gezogen, umgegraben und glatt gerecht. Ebenso sind wir im Tomatenhaus verfahren.



Im rechten Beet des alten Gartens haben wir ebenfalls alle Pflanzenreste entfernt, Unkraut gezogen, das kleine Gewächshaus abgebaut, Erdbeerpflanzen ausgedünnt und mit Rindenmulch bedeckt, Beete umgegraben und glatt gerecht.

Im linken Beet des "neuen" Gartens haben wir sämtliche Strauchbestände (3 Johannisbeersträucher) ausgebuddelt - was ein Akt bei diesen Wurzeln - und die Kürbispflanzen entfernt.
Anschließend alles entunkrautet, die Beetplatten entfernt, umgegraben und glatt gerecht.

Im Mittelbeet - ein reines Blühbeet - wurde von uns der Schachtelhalm nochmal mit der Chemiekeule bekämpft, die Sträucher gekürzt und alles mit Rindenmulch aufgefüllt.

Im rechten Beet des "neuen" Gartens haben wir ebenfalls entunkrautet, umgegraben und glattgerecht. Hier soll nächstes Jahr zu zwei Dritteln Rasenfläche entstehen. Da es aber nun inzwischen so schnell kalt geworden ist, macht es keinen Sinn mehr nun noch dieses Jahr Rasensamen zu streuen. Das wird unsere erste Aufgabe im neuen Gartenjahr sein!


3.) Eingangstore und Umzäunung
 
Endlich haben wir den Eingangsbereich des zweiten Gartens fertiggestellt, sodass nun theoretisch jeder der beiden Gärten separat betreten werden kann, obwohl sie keinen mittleren Trennzaun haben.

Durch den grünen, wetterschützenden Anstrich fügt sich das Holz-Tor auch sehr gut in die restliche ebenfalls grüne Maschendraht-Umzäunung ein.
 
4.) Wege und Wegfugen
 
Auch die Wege haben wir ein letztes Mal entunkrautet und vollständig mit Fugensand zugekehrt in der Hoffnung, dass das Unkraut sich im Laufe des Winters zurückhält.
 
5.) Was kommt 2017 auf uns zu?
 
Für 2017 haben wir inzwischen auch schon wieder einige To Do's gesammelt, allerdings nichts derart aufwendiges, wie es dieses Jahr mit der "Rundumerneuerung" des neuen Gartens der Fall war.

Hier eine kurze Übersicht, was uns (und somit auch euch) in der kommenden Gartensaison erwarten wird:
--> Einsäen der Wiese im Neugarten rechts
--> Teilabriss des Komposters aus dem neuen Garten 
--> Bau eines Hühnerstalls für 4-5 Zwerg-Hühnchen
--> Neubau eines Doppel-Komposters à 1 m x 1 m x 2 m (H x B x L)
       im rückwärtigen Teil des Bestandsgarten
--> Gestaltung einer "Strand-Bar" zwischen den Gartenhütten
      (inkl. Sandboden, Pergola-Verkleidung, Sitzgelegenheiten) 


 
Obwohl uns die Rippenfraktur meines Mannes doch einige Tage gekostet hat, sind wir gut nachgekommen und haben mit ordentlich Dampf doch die Kurve noch gekriegt.
 
Ich bin ziemlich stolz auf unsere Leistung!  

Dieser Post war für dieses Jahr der letzte im Bezug auf Gärtnerei, Ernte, Weiterverarbeitung, Gartengestaltung & Co. Nun geht es erstmal in den "Winterschlaf", die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und dann wird Dornröschen im kommenden Frühling wieder wach geküsst.
Ich wünsche Euch eine tolle Zeit bis dahin und vergesst die leckeren Rezepte nicht, die dennoch weiterhin online kommen werden! :-)
 
Eure Jacky

Dienstag, 29. November 2016

J: Gewürzlebkuchen (Lebkuchen-Männer)

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Die Weihnachtsbäckerei steht vor der Tür und auch ich habe am vergangenen Wochenende meinen Backmarathon mit Hilfe meines Mannes hinter mich gebracht. Nein - hinter mich gebracht klingt viel zu negativ.

Ich liebe das Backen und ich liebe die Weihnachtszeit! Nachdem ich vergangenes Jahr die Grundrezepte schon online gestellt habe, habe ich mich dieses Jahr an anderen Köstlichkeiten versucht und möchte euch auch diese nicht vorenthalten.

Jeder kennt sie, aber nicht jeder liebt sie auch zwingend: Lebkuchen.

Es gibt sie in so vielfältiger Form, dass der Kreativität im Grunde keine Grenzen gesetzt sind. Vergangenes Jahr habe ich mich an Honiglebkuchen vom Blech versucht, dieses Jahr werden es die Klassischen Lebkuchenmänner.

Neugierig?
Na dann los!


Zutaten für 1 Teig:

500 g              Roggenvollkornmehl
300 g              Dinkelvollkornmehl
400 g              brauner Zucker
12 EL              Honig
4                      große Eier
90 g                weiche Butter
2 TL                Natron
20 g                Lebkuchengewürz
1 TL                Zimt
1 TL                Nelkenpulver
1                      Zitrone; Schalenabrieb davon
20 g                Kakaopulver
140 g              Haselnüsse fein gehackt
1 Pck.             geschälte Mandeln
                        Dotter-Milch-Gemisch


Zubereitung:

Vorbereitung am Vortag
 
Den Honig mit dem Zucker auf kleiner Hitze unter Rühren erwärmen.
 
Die trockenen Zutaten (Mehl, Gewürze, Natron, Nüsse) in einer separaten Schüssel bereits miteinander vermengen und dann die Zucker-Honig-Masse, die weiche Butter und die vier Eier nach und nach einarbeiten.
 
Alles sollte zu einem festen, braunen Teig werden.
 
Nun diesen in Klarsichtfolie oder einen Gefrierbeutel packen und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
 
Am nächsten Tag
 
Den Backofen auf 175 ° Heißluft vorheizen
 
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und der Einfachheit halber in vier Stücke schneiden.
 
Nochmals gut durchkneten und dann ca. 5 mm mit dem Nudelholz dick ausrollen.
 
Lebkuchenmänner ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
 
Mit Dotter-Milch-Gemisch bestreichen und je nach Wunsch mit einer Mandel belegen.
 
Dann für etwa 13 Minuten in den Ofen schieben.
 
Die Lebkuchen brauchen 1 - 2 Tage, um weicher zu werden, allerdings sind sie erst nach 1 -2 Wochen perfekt zum Essen.

 
Zubereitungszeit ca. 30 Minuten
Ruhezeit im Kühlschrank 12 Stunden
Backzeit ca. 13 - 15 Minuten

Ich fand die Zubereitung nicht schwer und auch nicht besonders kompliziert. Probiert sie doch mal aus, sie schmecken unter Garantie besser als die gekauften! ;-)

Eure Jacky