Dienstag, 30. August 2016

September-Vorschau

Hallo an alle!

Im September erwarten euch wieder spannende 2 - 3 Rezepte pro Woche, so u.a.

Böhmische Zwetschgenknödel
Hack-Zwiebeln im Speckmantel
Jakobsmuscheln auf Spinatsalat
Karamellisierte Ananas mit Bourbon-Vanilleeis 
Saftiger Schoko-Brownie
Selbstgemachte Butter
Selbstgemachter Hefezopf
Spinat-Lachs-Happen
Süßkartoffel-Kokos-Suppe

Ich hoffe, auch für Euch ist etwas dabei! Sollte dem nicht der Fall sein, ihr habt aber Anregungen, Tipps und Wünsche, dann meldet euch unbedingt bei mir oder auf meiner Facebook-Seite

https://www.facebook.com/GrimmKitchen/?ref=Bookmarks

Ich freu mich auf Euch!
Eure Jacky

Freitag, 26. August 2016

J: Hackzwiebeln in Speckmantel

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Dieses Rezept habe ich im Internet entdeckt und da mein Mann ein absoluter "Fleischfresser" ist, haben wir es nachgekocht.

Es geht schnell, ist ziemlich einfach und ein Hingucker! Probiert es aus, es schmeckt wirklich gut, versprochen! :-)


Zutaten für 2 Portionen:

1                Gemüsezwiebel
250 g        Hackfleisch
                  Salz, Pfeffer, Knoblauchgewürz, Paprika edelsüß
1 Pck.        Frühstücksbacon
2 EL          Barbecuesoße
1 Pck.        Gemischte Salatvariation
                   Essig, Öl, Salz, Pfeffer, Créme Légère


Zubereitung:

Zu allererst den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Ofenrost mit Backpapier auslegen.

Dann die Enden der Zwiebel abschneiden, die Schale ablösen und sie an einer Seite vorsichtig bis zu Mitte einschneiden.

Pellt die einzelnen Zwiebellagen vorsichtig ab (möglichst ohne sie entzwei zu teilen).

Dann das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Knoblauch- und Paprikagewürz kräftig würzen und als kleine Bällchen mit den hohlen Zwiebelschalen ummanteln.

Diese Zwiebelhackbällchen schließlich in je 3-4 Streifen Frühstücksbacon einwickeln und zuletzt mit Barbecuesoße bepinseln, ehe sie auf das mit Backpapier ausgelegte Ofenrost wandern.

Für etwa 25 Minuten in den Ofen (je nach Größe der Zwiebelhackbällchen +/- 5 Minuten).

Währenddessen den Beilagensalat vorbereiten, d.h. die Packung mit dem gemischten Grünsalat in eine Schüssel geben.

In einem Einmachglas o.ä. 3 EL Öl, 2 EL Essig, 1 EL Créme Légère, sowie Salz und Pfeffer geben, es gut miteinander vermengen und über den Salat geben.

Dann kann angerichtet und geschlemmt werden.

 
Zubereitungszeit ca. 30 - 40 Minuten

Es passt zu den Bällchen auch Kartoffelpürree, Kartoffelgratin oder eine einfache Scheibe Schwarzbrot mit Butter, aber Salat ist eine gute Gegenkomponente zu den deftigen Bällchen.

Ich hoffe, es spricht euch an und ihr probiert es aus!
Viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!
Eure Jacky

Dienstag, 23. August 2016

J: Eingelegte Zucchini-Dreierlei

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Manchmal ernten wir in unserem Garten so viel, dass wir das alles gar nicht aufessen können. Also muss es haltbar gemacht werden!

Nun gibt es verschiedene Formen des Haltbarmachens, so etwa das Einfrieren, Einlegen, Einkochen und Einmachen.

Nachdem wir etwas verspätet nun eine reichliche Zucchiniernte vorweisen können, haben mein Mann und ich uns entschlossen folgendes Rezept einmal zu testen. :-)

Optisch macht es absolut was her und da wir ja nun in der "Weihnachtsgeschenke-Produktion" sind, hoffen wir natürlich, dass ebenso gut schmecken wird.

Viel Spaß beim Nachkochen...


Zutaten für ca. 5 Gläser à 500 ml :

2,5 kg        Zucchini (etwa 4 mittelgroße Zucchini)
je 1            gelbe, grüne und rote Paprika
1,25 L       Weißweinessig
3/4 L        Wasser
125 g         Zucker
5 EL          Salz
2 EL          Pfefferkörner
2 TL          Kümmelsamen
2 TL          Senfkörner
3                Lorbeerblätter

Zubereitung:

Die Zucchini und Paprika waschen, Strunke (+ bei der Paprika die Kerne) entfernen und in gleichmäßige grobe Würfel schneiden.


Essig, Wasser, Zucker, Salz und die Gewürze in einem großen Topf zum Kochen bringen.


Zucchini und Paprika hinzugeben und alles zusammen für etwa 10 Minuten köcheln lassen.


Danach kochen heiß in saubere Gläser füllen, sofort verschließen und komplett auskühlen lassen.


Gebt den Zucchini etwa 3 -4 Wochen an einem kühlen, dunklen Ort, um das süß-saure Aroma des Suds anzunehmen, dann eignen sie sich hervorragend für asiatische Gerichte oder als Antipasti.

Zubereitungszeit ca. 25 - 30 Minuten

Es war wirklich kinderleicht und um Gemüseüberschuss haltbar zu machen, auf jeden Fall eine gute Idee! Probiert es aus!

Viel Erfolg und viel Spaß!
Eure Jacky

Freitag, 19. August 2016

J: Johannisbeer-Grappa

Hallo an alle Genießerinnen und Genießer!

Seine eigene Alkoholspezialität anzusetzen und später zu verschenken, ist ein individuelles Geschenk, mit viel Liebe und Herz produziert. Nachdem wir vorletztes Jahr Kirschlikör und vergangenes Jahr einen Maronenlikör getestet haben, folgt dieses Jahr ein aromatisierter Grappa.

Er ist nicht schwer anzusetzen und nur bedingt zeitaufwendig, dafür aber wirklich ein Hingucker und im Hinblick auf das herannahende Weihnachtsfest auch ein super Geschenk!

Das folgende Rezept beschreibt erst einmal den Ansatz. Nach 6 - 8 Wochen Ruhezeit wird dann abgeseiht und umgefüllt. Sobald wir diesen Schritt auch hinter uns gebracht haben, werde ich das Rezept updaten und euch unseren (Mis-) Erfolg zeigen! :-)

Viel Spaß beim Ausprobieren!


Zutaten für 2 Liter:

2 Liter      Grappa
1 kg           rote Johannisbeeren
500 g        brauner Krümelkandis
1                Vanilleschote
2 TL          Nelken


Zubereitung:

Die Johannisbeeren gründlich waschen und von ihren Reben lesen. Bereits verdorrte oder matschige Johannisbeeren aussortieren.

Anschließend in ein großes Ansatzgefäß geben, den Kandiszucker und die Nelken hinzugeben.

Die Vanilleschote der Länge nach teilen und in kleine Stücke schneiden. Dann ebenfalls hinzufügen und alles mit 2 Liter Grappa aufgießen.

Anschließend den Ansatz mindestens 6 Wochen kühl und dunkel lagern und ziehen lassen. Optimalerweise alle 2 Wochen mal umrühren, ist aber kein Muss!

Sobald unser Ansatz abgeseiht und abgefüllt werden kann, folgt ein Update!
 
 
Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Viel Erfolg und gutes Gelingen!
Eure Jacky

Dienstag, 16. August 2016

J: Knoblauch-Tomaten

Hallo an alle Hobbyköchinnen und -köche!

Endlich können mein Mann und ich vernünftige Ernte einfahren. Es ist zwar nach wie vor zu nass und regnerisch, aber die Zucchini, Tomaten und Chilis wachsen und gedeihen langsam.

Dank einer guten Cocktailtomaten-Ernte haben wir nun einen Überschuss an Tomätchen und so haben wir nach einer Lösung gesucht sie haltbar zu machen. Dabei sind wir auf das folgende Rezept gestoßen und zumindest optisch schaut es sehr gut aus!

Ob sie auch schmecken, lässt sich erst nach 3 -4 Wochen Ziehzeit sagen, aber wir sind guter Dinge! =D


Zutaten für 3 Einmachgläser à 350 ml:

700 g        Cocktailtomaten
1                 Knoblauchknolle
300 ml     Gemüsebrühe
120 ml      Apfelessig
200 ml     Weißwein
30 ml        Zitronensaft
40 g          Zucker
1 EL          Salz
4                Lorbeerblätter
1 TL          Pfefferkörner
1 TL          Nelken
2 TL          Senfkörnerr
1 Bund     Rosmarin


Zubereitung:

Die Tomaten waschen und mehrmals mit einer Gabel, einem Pellkartoffelpiekser oder Nadel einstechen. Dann gleichmäßig in die drei Einmachgläser verteilen.

Die Knoblauchknolle auseinanderbrechen, schälen und die Zehen je nach Größe halbieren.

Die Gemüsebrühe samt Apfelessig, Zitronensaft und Weißwein aufkochen, Hitze herabstellen und die trockenen Zutaten (Knoblauch, Zucker, Salz und Gewürze) dazugeben. Etwa 6-8 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen.


Die Tomaten damit übergießen (auch den Knoblauch und die Gewürze auf die drei Gläser verteilen!) und sorgfältig verschließen.


Ruhig stehen und auskühlen lassen. An einem kühlen, dunklen Ort lagern.

 
Zubereitungszeit ca. 25 - 30 Minuten

Ein hervorragendes Präsent/Mitbringsel zum Geburtstag, an Weihnachten oder bei einer Party.

Ich hoffe, euch läuft genauso was Wasser im Munde zusammen, wie das bei mir gestern der Fall war. Perfektes Antipasti zur abendlichen Brotzeit!

Lasst es euch schmecken!
Eure Jacky

Samstag, 13. August 2016

J: Vielfältiges Österreich

Grüß‘ Gott aus dem leckerschmecker Nachbarland!

Da mein Mann (im Pass zwar Deutscher) im Herzen 100% Ösi ist, wollte ich pünktlich zu den diesjährigen Sommerferien und der Urlaubszeit das kulinarische Österreich präsentieren.

Wir reisen regelmäßig (mindestens aber einmal pro Jahr) in die Steiermark und dort in den fast südöstlichsten Zipfel. Doch auf unseren Urlauben haben wir auch schon in diversen anderen Städten Halt gemacht. Ganz gleich ob Bauernhof-Idyll, Wellness- oder Erlebnisurlaub, Hotel oder Ferienwohnung, im rot-weiß-roten Land ist alles verfügbar und man ist stets herzlichst versorgt.

Österreich bietet neben einer hervorragenden Küche aber auch noch eine ganze Menge anderer Attraktivitäten:

Zum Beispiel eine wunderschöne Landschaft angefangen beim Großklockner (dem größten Berg Österreichs über den bekannten Gletscher im Ötztal bis hin zum Neusiedler See (UNESCO-Welterbe) im Burgenland.
Aber auch ein vielfältiges Freizeitangebot für Kulturbegeisterte (ein Städtetrip nach Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz, Linz oder Bregenz lohnt immer) als auch für Sportaffine (Wandern, Bergsteigen, Skifahren, Snowboarden, allerlei Wassersport oder Wanderritte) lockt jährlich zahlreiche Touristen in unser Nachbarland. 
Ebenso bietet Österreich mit seinen acht direkten Nachbarländern (Deutschland, Lichtenstein, Schweiz, Italien, Slowenien, Ungarn, Slowakei und Tschechien) ein perfekter Ausgangspunkt für die weitere Reiseroute.


Ich selbst allerdings lasse mich immer wieder gerne von lokalen und familientraditionellen Rezepten begeistern, ganz gleich ob süß, salzig, sauer oder herzhaft!

Worüber ich am Anfang allerdings gestolpert bin und womit mich erstmal anfreunden musste, sind die unzähligen österreichischen Anders-Bezeichnungen der Artikel, daher hier mal ein kleiner Vokaltest:
Beiried                        -          Roastbeef
Eierschwammerl      -          Pfifferling
Eierspeis(e)               -          Rührei
Erdapfel                     -          Kartoffel
Faschiertes                -          Hackfleisch
Fleckerl                      -          Teigware
Fisolen                       -          grüne Bohnen
Germ                          -          Germ
Geselchtes                 -          geräuchertes Fleisch
Grießkoch                  -          Grießbrei
Karfiol                        -          Blumenkohl
Kipferl                        -          Hörnchen
Kohlsprossen            -          Rosenkohl
Krapfen                      -          Berliner / Kreppel
Kren                            -          Meerrettich
Kukuruz                     -          Mais
Marille                        -          Aprikose
Maroni                       -          Esskastanie
Melanzani                  -          Aubergine
Mehlspeise                -          Süßspeise oder Kuchen
Palatschinke(n)        -          Eierkuchen / Crêpe
Paradeiser                 -          Tomate
Petersil                       -          Petersilie
Plutzer                       -          Kürbis
Powidl                        -          Zwetschge
Ribisel                        -          Johannisbeere
Röster                        -          Kompott
Sauerrahm                -          saure Sahne
Scherzl                       -          Brotanschnitt / Kruste / Knusti
(Schlag-) Obers       -          (Schlag-) Sahne
Schwammerl            -          Pilz
Schwarzbeere           -          Heidelbeere
Semmel                     -          Brötchen
Sturm                         -          Federweißer / Maische / Traubenmost
Topfen                       -          Quark
Vogerlsalat                -          Feldsalat
Weichsel                    -          Sauerkirsche
Weinberl od. Zibebe -          Rosine
Zuckerl                       -          Bonbon
 


So ich denke, damit kommt man ganz gut über die Runden… ich hoffe, ich habe euch nun nicht überrannt! Wer nach sonstigen Austriazismen suchen möchte, klickt bitte hier

Fleischige Spezialitäten


Typische und weltweit bekannte österreichische Gerichte sind natürlich das Wiener Schnitzel (ein paniertes Kalbsschnitzel), das Brat- oder Backhendl und Gulasch.

Dass sehr viele Einheimische aber auch gerne regelmäßig zum Buschenschank ihres Vertrauens gehen, um dort eine „Jausenplatte“, „Saure Bohnen“ oder „Saures Rindfleisch“ zu essen, geht bei vielen Touristen eher unter.

„Jause“ wird eine zumeist nachmittagliche Zwischenmahlzeit genannt, die meist nur für den kleinen Hunger zwischendrin sein soll. Bestellt man sich aber im Buschenschank oder im Heurigen eine solche Platte artet das häufig in Fresserei aus und man ist anschließend so pappsatt, dass man sich das Abendessen sparen kann.

Saure Bohnen“ oder „Saures Rindfleisch“ esse ich persönlich sehr gerne. Ersteres habe ich sogar auch schon Zuhause selbst gemacht, wenngleich es anders schmeckt als rund 800 Kilometer weiter südlich! Sogenannte Käferbohnen werden mit Zwiebeln, Kürbiskernöl und einer Menge Essig angemacht und mit Schwarzbrot serviert. Beim sauren Rind handelt es sich eigentlich um ein Reste-Essen, das inzwischen aber ebenso zu einem Hauptgericht mutiert ist und aus dünnen, gekochten Suppenfleisch- oder Tafelspitzscheiben in Essig-Öl-Marinade besteht. Auch hierzu reicht man Schwarzbrot.

Regional gibt es dann selbstverständlich noch einiges leckeres mehr. Wie das Rezept „Kärntner Nudeln“ verrät, hat Österreich seine eigenen gefüllten Gnocchi! Aber auch Fischgerichte (häufig mit Karpfen oder Forelle), als auch Suppen (Frittatensuppe, Grießnockerl-/ Leberknödel- oder Speckknödelsuppe) können sich sehen lassen.

Mehlspeisen & Gebäcke

Dass die Österreicher nicht nur hervorragende herzhafte Fleisch- und Fischgerichte zaubern können, beweisen unzählige Mehlspeisen wie der berühmte Kaiserschmarrn, Marillen- oder Germknödel mit Vanillesoße, Apfelstrudel oder die schokobombige Sachertorte.


Doch selbst darüber hinaus gibt es noch so viele leckere süße Gerichte, dass ich aus dem Aufzählen gar nicht mehr heraus kommen würde… „Kardinalschnitten“, Palatschinken (ähnlich wie Crêpe), Pofesen (vergleichbar mit Arme Ritter), Linzer Torte, „Kärtner Reinling“, Buchteln, Manner-Schnitten, Mozartkugeln…. und so weiter und so fort…

Kaffee & Wein

Die Liste österreichischer Kaffeespezialitäten ist ebenso lang wie die Wiener Kaffeegeschichte. Sogenannte „Wiener Kaffeehäuser“ sind typische gastronomische Einrichtungen. Anders als in einem gewöhnlichen Café war es im Wiener Kaffeehaus durchaus üblich, dass ein Gast, der nur einen Kaffee bestellt hat, auch stundenlang an seinem Tisch sitzen bleiben durfte, Zeitungen studierte oder als Schriftsteller dort arbeitete.

In den über 1.100 Cafés, etwa 1.000 Espresso-Bars und über 200 Konditoreien hat annähernd jedes Kaffeehaus in Wien seine eigene Kaffeebohnenmischung, das wie ein Geheimrezept gehütet wird. Es lohnt sich also bei einem Besuch der österreichischen Hauptstadt immer an unterschiedlichen Orten einen Kaffee zu genießen.

So findet man auf beinah allen Getränkekarten den „kleinen Braunen“ (einfacher Mokka mit Milch oder Obers = Sahne), den „Fiaker“ (großer Mokka im Glas mit viel Zucker und einem Schuss Rum), die „Melange“ (halb Kaffee, halb Milch) oder den „Zarenkaffee“ (starker Espresso mit einer Haube aus gezuckert-gesprudeltem Eidotter).

Nicht minder ruhmreich ist Österreichs Weinvielfalt. Seit Jahrhunderten wird in Wien, Niederösterreich, Teilen der Steiermark und dem Burgenland Wein angebaut.

Sehr bekannte Rebsorten unter den Weißweinen sind der Sauvignon Blanc, Grüner Veltliner, der Weiße Burgunder oder aber auch der Rheinriesling. Weißwein wird gerne und häufig mit Mineralwasser und/oder Almdudler gemischt. Man könnte fast meinen, es sei ein Österreichisches Nationalgetränk!

Zu den bekannten, aber weniger vielfältigen Rotweinrebsorten zählen u.a. Blaufränkisch, Blauburger, der Blaue Portugieser oder Zweigelt. Diese werden auch zu 90% ausschließlich im Burgenland angebaut.

Wer sich als Weinliebhaber zu Geschmack und Anbaugebieten nähere Informationen einholen möchte, kann das hier tun.


Um möglichst authentisch nach kochen zu können, möchte ich euch natürlich Crazy Kitchen wärmstens ans Herz legen, da ich wirklich stets nach Rezepten koche, die ich aus erster Hand meiner österreichischen Schwiegerfamilie bekomme, aber auch austria.info oder ichkoche.at oder kochrezepte.at bieten eine umfangreiche Rezepte-Auswahl. Da ist sicher für jeden (Hobby-) Koch und jeden Tag etwas dabei!

Ich hoffe, ich konnte euch Österreichs Küche von einer noch unbekannten Seite zeigen und schmackhaft machen. Natürlich könnt ihr aber auch ein Kommentar mit Fragen hinterlassen, wenn ich mit Tipps und Tricks dienen kann. J

Tschüss und Baba
eure Jacky

Donnerstag, 11. August 2016

Wochenendsonne bestmöglich ausgenutzt

Hallo liebe Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner,

nach den vergangene Wochen und Monaten durchwachsen-regnerischen Wetters konnten mein Mann und ich am vergangenen Wochenende dann mal wieder richtig werkeln und sind gut im Garten voran gekommen.

Dank des tropisch feucht-schwülen Klimas ist natürlich das Unkraut gesprossen, als gäbe es kein Morgen mehr und dementsprechend wüst und ungepflegt sah der Garten aus. Nach 3 arbeitsintensiven Tagen kann sich das Ergebnis aber sehen lassen!

Das Tomatenhaus ist wieder als solches zu erkennen und nicht länger ein Urwald, wo sich Anfang und Ende nicht erahnen lässt:


Alle Beete des Bestandsgartens sind wieder komplett unkrautfrei und gehackelt, sodass die Erde Luft bekommt und etwas abtrocknen kann (Gesetz dem Fall die Witterung lässt das zu):

 
Und natürlich bedarf es auch einer Wegepflege. Das Unkraut VOR unserem Zaun sowie auf den Gartenwegen war mindestens genauso gewachsen, wie es IM Garten der Fall gewesen ist. Hier hat mein Mann zumdem nach der groben Unkrautentfernung einen Bio-Unkrautvernichter gesprüht, sodass wir in den nächste n Tagen nur noch ein wenig Quarzkies auffülen müssen und schon schaut alles wieder hervorragend aus!

 
Am stolzesten bin ich allerdings darauf, dass wir endlich – mit Hilfe eines sehr guten Freundes – die Eckpfosten unserer geplanten Pergola in den Boden bekommen haben. Man sollte meinen, dass da nichts schweres dabei sei, ABER natürlich gab es die ein oder andere Hürde, so u.a. dass 3 von 4 Pfostenträger problemlos in den Boden gingen, beim 4. dann auf einmal Beton im Boden war. Außerdem sollte die Tiefe der Pfostenträger ja auch im Lot sein und die Vierkantpfosten mit Holzschutzlasur bepinselt werden. Eine helfende Hand war demnach wirklich super!

Sogleich darauf hat auch der Wein seinen Platz am jeweiligen Pfosten gefunden. Leider ist eine Weinrebe wahrscheinlich durch das späte Einsetzen vertrocket. Wir haben das kleine Stännchen dennoch eingesetzt und warten mal ab, ob es im nächsten Frühjahr wieder austreibt.

Nun kann das Dachkonstrukt der Pergola nach und nach entstehen und angeschraubt werden. Mein Mann und ich haben schon ganz viele urlaubshafte Ideen, was wir daraus machen. J Unter anderem hatten wir die Idee es wie eine Strandbar aufzuziehen, indem wir den Boden ausheben, mit Schotter und Sand auffüllen, einen Strandkorb unter die Pergola stellen, davor ein kleines Schwimmbecken und unsere zweite Gartenhütte zu einer Bar umgestalten. Mal sehen, was sich in der nächsten Saison realisieren lässt…

Momentan sieht es noch schlimmer aus, als auf einer Baustelle und wahrlich schlimmer als vor der Aktion… *lach* …aber das legt sich sicher in den nächsten Tagen!


Worüber ich mich allerdings in annähernd gleichem Maße freue, sind die endlich einsetzenden Ernteerträge! In den nächsten Tagen, wenn es wieder regnerischer und unbeständiger werden soll, wird die bisherige Ernte eingekocht, angesetzt und eingelegt!

So möchten wir die geernteten roten Johannisbeeren zu „Johannisbeer-Grappa“ ansetzen, die kleinen Cocktailtomätchen mit Knoblauch, Kräutern, Gemüsebrühe, Weißwein und Öl zu „Knoblauch-Tomaten“ einlegen und die dreierlei Zucchini ebenfalls gewürfelt als Anti-Pasti einlegen. Perfekt, wenn mal unangekündigt Gäste zum Abendessen vor der Tür stehen!

 
Ebenfalls erwähnenswert sind die Chili- und Paprikapflanzen, die wachsen und gedeihen, bereits erste Früchte tragen und nun auch nur noch etwas mehr Sonnenbeständigkeit brauchen, um Farbe anzunehmen!

 
Nachdem der Teich nun seit dem Frühjahr endlich fertiggestellt ist, dürfen wir auch immer mehr Kröten und Frösche begrüßen (zum Leidwesen der blöden, unnützen Stechmücken). Ich hoffe, dass mit dem Fischbesatz in 4 – 5 Wochen dann nächstes Jahr richtig Leben in den Teich kommt. Eine Wasserschnecke hat sich bereits häuslich eingerichtet und die Wasserpflanzen wachsen und gedeihen!

 
Soviel dann erstmal zu dem Update  im Garten.

Natürlich hoffen mein Mann und ich auf ein paar weitere beständige Tage, um auch den „neuen“ Garten zumindest mal grund-zu-entkrauten, den neuen Rasen einsäen und Rindenmulch verteilen zu können, aber da muss der liebe Petrus mitspielen.

Sobald es Neuigkeiten gibt, seid ihr die Ersten, die es erfahren!

Bis dahin eine schöne (Urlaubs-) Zeit und viel Spaß!
Eure Jacky

Montag, 8. August 2016

J: Orangiger Biskotten-Blechkuchen

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

diesen optisch sehr hübschen und ebenso leckeren sommerlichen Blechkuchen habe ich zum Sommerfest unseres Gartenvereins gebacken. Dort kam er sehr gut an und wurde hoch gelobt. Deswegen möchte ich ihn auch euch nicht vorenthalten.
Das ursprüngliche Rezept habe ich im Internet entdeckt. Natürlich lässt er sich auf vielfältige Art abwandeln (z.B. statt Orangenpudding etwa Stachelbeeren, Kirschen oder Erdbeeren nutzen oder statt Sahne eine Mascarpone- oder Quarkcreme), aber mir hat das Original so gut gefallen, dass ich es erstmal nicht abwandeln wollte! ;-)

Viel Erfolg beim Nachbacken!

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stücke):

5                   Eier
300 g           Butter
360 g           Zucker
1 Pck.          Bourbon-Vanillezucker
                     Prise Salz
1                   Bio-Zitrone
300 g          Mehl
1 Pck.          Backpulver
750 ml        Orangensaft 100%
2 Pck.         Vanille-Puddingpulver
10 ml          Rum
1-2 Pck.      Biskotten
600 ml       Sahne
100 g          Kuvertüre

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und griffbereit hinstellen.

Nun die Eier trennen und das Eigelb zusammen mit 300 g Butter, 300 g Zucker, Vanillezucker, einer Prise Salz, dem Zitronensaft einer Bio-Zitrone sowie Schalenabrieb zu einer schaumigen Creme verrühren.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und durch ein Sieb siebend darunter rühren.

Nun das Eiweiß steif schlagen und den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben, sodass er schön fluffig wird.

Den Teig nun auf das Backblech geben und im Ofen 20 - 25 Minuten backen. Anschließend komplett auskühlen lassen.

Während der Kuchen backt, 500 ml Orangensaft mit den restlichen 60 g Zucker aufkochen und das Vanille-Puddingpulver unter Rühren dazugeben. Einmal aufkochen.

Die Creme von der heißen Herdplatte nehmen, mit Frischhaltefolie luftdicht abdecken (so bildet sich keine Haut!) und ebenfalls abkühlen lassen. 

Wenn der Boden und der Orangen-Vanillepudding komplett erkaltet sind, die Creme gleichmäßig auf dem Boden verstreichen.

Zu guter letzt die Sahne steif schlagen und auf die Puddingschicht streichen.


Restlichen Orangensaft mit Rum mischen. Die Biskotten auf einer Seite kurz in die Orangensaft-Rum-Mischung tunken, dann nebeneinander auf die Sahne schichten.

Zur Verzierung die Kuvertüre schmelzen und mit einem Löffel diagonal Fäden über die Biskotten laufen lassen.

Den Kuchen bis zum Servieren kühl stellen!



Zubereitungszeit ca. 1,5 Stunden inkl. Abkühlzeit Boden und Pudding

Wirklich fruchtig-lecker geworden. Perfekt für die heimische Kaffeetafel oder als Mitbringerkuchen! Es muss nicht immer der Standard sein! ;-)
Eure Jacky

Freitag, 5. August 2016

J: Brasilianischer Karottenkuchen (Bolo de cenoura)

Hallo liebe Hobbybäckerinnen und –bäcker,

mit einem in Brasilien aufgewachsenen Schwager kommt man natürlich auch mit der südamerikanischen Küche in Kontakt.

Ich hatte das Glück, dass ich schon viele brasilianische Gerichte testen konnte und habe mich nun selbst an etwas gewagt. Die Brasilianer lieben - ähnlich wie wohl alle südländischen Länder - Desserts und Nachspeisen. Sie sind wahnsinnig süß und üppig, aber soooooooo lecker!
Auch wenn hier Gemüse verbacken wird, probiert diesen Kuchen, er schmeckt super super super lecker! *daumen hoch*

Zutaten für 1 Blech (ca. 20 Stücke):

Kuchen:
250 ml            Pflanzenöl
400 g              Zucker
4                      Eier
3                      mittelgroße Karotten
300 g              Mehl
1 EL                Backpulver
Schokoguss:
250 ml           Milch
1 EL                Honig
1 EL                Butter
100 g              Blockschokolade

Zubereitung:

Kuchen:
Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein mittelgroßes Backblech (20x30 cm) einfetten und mit Mehl bestäuben.

Die Karotten mit dem Sparschäler schälen und klein würfeln.

Zusammen mit 250 ml Öl, 400 g Zucker und 4 Eiern in eine Küchenmaschine oder in einen Standmixer geben und glatt pürieren. Karottenmischung in eine Schüssel gießen und 300 g Mehl und 1 EL Backpulver darüber sieben.




Mit einem Holzlöffel verrühren und den Teig in die vorbereitete Backform gießen.




Im vorgeheizten Backofen 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

Schokoguss:
Alle Zutaten für den Schokoguss in einen Topf geben und unter ständigem Rühren aufkochen.




5 Minuten köcheln, bis die Mischung andickt.




Leicht abkühlen lassen und den abgekühlten Karottenkuchen damit überziehen.
 


Zubereitungszeit ca. 1 Stunde

Gutes Gelingen und viel Spaß!
Eure Jacky